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Demokratie wie sie ist und wie sie sein sollte


Das Wort ‹Demokratie› stammt aus dem Griechischen und bedeutet ‹Volksherrschaft› resp. ‹Herrschaft des Volkes›. Irrigerweise ist die Mehrheit der Erdenmenschen der Ansicht, die auf unserem Planeten nach den Prinzipien und Spielregeln der irdischen Politik praktizierten Formen der ‹Demokratie› seien echte Demokratieformen im wörtlichen Sinne. Das ist aber nicht der Fall, denn eine wahrheitsgemässe, direkte Demokratie ist nur dann gegeben, wenn tatsächlich alle Macht, Entscheidungsbefugnis und Gewalt direkt beim Volk liegt. Die führenden Kräfte müssen dabei vom Volk direkt bestimmt werden und dessen Beschlüsse getreu durchsetzen. Ausnahmslos alle Entscheidungen des Volkes müssen durch Mehrheitsbeschlüsse direkt und völlig unbeeinflusst von jeder Propaganda und ohne vorherige Absprachen zustande kommen.


Andere Formen, wie die auf der Erde üblichen ‹Demokratien›, sind dies nur dem Namen nach. In Tat und Wahrheit sind sie nämlich nichts anderes als Parteien- und Regierungsdiktaturen, die sich betrügerisch das Etikett ‹Demokratie› ans Revers geheftet haben, selbst wenn sie sich hochtrabende Bezeichnungen wie ‹Repräsentative (nationale) Demokratie›, ‹Mehrheitsdemokratie›, ‹Konsens-/Konkordanzdemokratie›, ‹Delegative Demokratie› oder ‹Deliberative Demokratie› nennen. Wirkliche Demokratie ist nur möglich, wenn das Volk in Einigkeit zusammensteht und sich dessen bewusst wird, dass es die Verantwortung in die eigene Hand nehmen muss, weil es allein der wirkliche und wahre Souverän des Staates ist. Doch leider hapert es bei den Menschen der Erde ganz gewaltig an diesem Bewusstsein sowie an der Verantwortung, dem Zusammengehörigkeitsgefühl und an der Einigkeit, weshalb auch keine wahren Demokratien zustande kommen können, die diesen Namen auch verdienen. Die Gründe dafür können im grossen und ganzen wie folgt zusammengefasst werden:


1. Bewusstsein/Charakter der Menschen:
Mangelnde Verantwortungsbereitschaft für das eigene Leben und für das Wohl der Gemeinschaft; Gleichgültigkeit; Dummheit; Obrigkeitshörigkeit; kultreligiöse und sektiererische Verblendung; Unterdrückung der Selbständigkeit resp. Erziehung zur Unselbständigkeit; mangelnde Selbsterziehung; fehlendes Wissen bezüglich der eigenen Möglichkeiten und Pflichten; fehlende resp. mangelnde Kenntnis der schöpferischnatürlichen Gesetze und Gebote, wodurch im Denken der Menschen Unlogik, Desorientierung und Ziellosigkeit regieren, was sie manipulierbar macht.


2. Politik- und Parteiensysteme:
Undemokratische Strukturen des Politik- und Parteiensystems; mangelnde menschliche Qualifikation der Politiker und Verantwortlichen; Bestechung und Käuflichkeit; rechtliche Immunität von Politikern, Wirtschaftsführern und Verantwortlichen; Lobbyistentum; zügelloses Machtstreben; überbordender Materialismus; Manipulation des Volkes durch Propaganda; Wahlfälschungen und Wahlbetrug; unzureichend organisierte und überwachte Wahlsysteme; Vetternwirtschaft; Desinformation durch Medien usw.


3. Globale Überbevölkerung:
Armut, Gewalt, körperliche, bewusstseinsmässige und psychische Degeneration der Menschen werden durch die Überbevölkerung regelrecht herangezüchtet. Folgen davon: Störungen in der Persönlichkeitsentwicklung und im zwischenmenschlichen Bereich; Sitten- und Moralzerfall; auseinanderfallende Familienund Gesellschaftsstrukturen; Chaos und Anarchie; Überhandnahme von rigiden Machtstrukturen; Werteverlust und Zusammenbruch von Gesetz und Ordnung. Die freie Enzyklopädie Wikipedia definiert den Begriff ‹Politik› wie folgt: «Der Begriff Politik wird aus dem griechischen Begriff ‹Polis› für Stadt oder Gemeinschaft abgeleitet. Er bezeichnet ganz allgemein ein vorausberechnendes, innerhalb der Gesellschaft auf ein bestimmtes Ziel gerichtetes Verhalten. Allerdings gibt es letztlich bis heute keine Einigkeit darüber, ob Macht, Konflikt, Herrschaft, Ordnung oder Frieden die Hauptkategorie von Politik ausmachen.» (http://de.wikipedia.org/wiki/Politik) Schon in dieser Definition kommt klar zum Vorschein, wovon die Formen der irdischen Politik geprägt sind: Von verfilzten Parteiensystemen, in denen sich die Meinungen und Interessen der Parteien, ihrer Anhänger und Nutzniesser unvereinbar gegenüberstehen. Uneinigkeit und Streit sind die Folge davon, was wiederum verhindert, dass die erforderlichen logischen Massnahmen ergriffen werden.


Das ‹vorausberechnende Verhalten› zielt dabei nicht auf das Gemeinwohl ab, sondern in erster Linie auf die Machterhaltung zu rein egoistischen Zwecken. In den Parteien herrscht nicht das demokratische Prinzip der freien Meinungsfindung, sondern ein terroristischer Meinungs- und Fraktionszwang, der Parteimitglieder und Abgeordnete zwingt, sich dem Willen der Parteibosse unterzuordnen und die eigene Meinung dem Diktat der Mächtigen zu opfern. Dass Abgeordnete bezüglich ihrer Entscheidungen nur dem eigenen Gewissen verpflichtet seien, wie es das Gesetz vorsieht, davon kann keine Rede sein. Die Parteiideologie/-philosophie resp. das Parteiprogramm entspricht einem Wunschbild, das nicht mit der Realität des menschlichen und gesellschaftlichen Lebens übereinstimmt. Ein aktuelles Beispiel für das Versagen der Politik ist der G8-Gipfel der acht mächtigsten und wirtschaftskräftigsten Nationen (Deutschland, Frankreich, England, Italien, Japan, Kanada, Russland, USA und die Europäische Kommission) im Juni 2007 in Heiligendamm/Deutschland, wo unter anderem über Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels verhandelt wurde. Einmal mehr blockierte der unfähige US Präsident Bush alle Bemühungen um das Zustandekommen effektiver Beschlüsse und Massnahmen. Anstatt schnell und effektiv zu handeln, werden von den Regierenden stets eigene wirtschaftliche, militärische und sektiererische Interessen verfolgt. Der eigentliche Grund des Klimawandels und vieler anderer Missstände auf der Erde wird dabei verbrecherisch und feige verschwiegen, nämlich das explodierende Wachstum der Erdbevölkerung mit allen schlimmen Folgen für Mensch, Umwelt und Planet (siehe FIGUBulletin Nr. 36, 37 und FIGU Offener Brief Nr. 1). Das Hauptübel der irdischen Regierungsformen liegt darin, dass die Regierenden vom Volk nicht direkt gewählt und in ihre Ämter eingesetzt werden. In der Regel wird die Führung des Staates indirekt durch die gewählten Parteien und deren Bosse bestimmt. Die Bevölkerung erfüllt dabei im Grunde genommen nur den Zweck, die an die Macht strebenden Parteivertreter in bestimmten Zeitabständen mit ihren Stimmen zu unterstützen und ihnen damit alle Entscheidungsgewalt und Handlungsbefugnis zu übertragen, was von den Politikern heuchlerisch ‹Ausübung freier, demokratischer Wahlen› genannt wird. Dem Volk wird dadurch verunmöglicht, wirklich verantwortungsbewusste, wissende und weise Menschen und geeignete Führungskräfte durch direkte Wahlen einzusetzen. (Die aber, wie gerechterweise festgehalten werden muss, in der Regel auch nicht vorhanden sind, weil sie in den Parteien kaum oder keine Aufstiegsmöglichkeiten erhalten.) Vielmehr bestimmt ein korrupter Parteienapparat, der sich auf diktatorische Machtund Hierarchiestrukturen stützt, wer die Regierung bildet und die Staatsgeschäfte ‹im Namen des Volkes› führt.


Nach den Wahlen fühlen sich die Regierenden nur noch selten dem Volk und dem Allgemeinwohl verpflichtet, sondern nur noch dem Erhalt der eigenen Macht. Kritiker und Rivalen werden nach Möglichkeit ausgeschaltet und mit allen Mitteln mundtot gemacht, wozu auch Rufmord gehört. Um das Volk gefügig zu machen, bedienen sich die Parteien grossangelegter Propagandamaschinerien, die durch Staatsgelder, Steuern, Spenden und verdeckte Bestechungsgelder finanziert werden. Wird das Volk im Rahmen von Abstimmungen nach seinem Willen befragt, dann wird es vorher durch ‹meinungsbildende Massnahmen› derart verwirrt und verunsichert, dass ein Mehrheitsbeschluss in der Regel genau ins Konzept der Politiker passt. Unerwünschte Abstimmungsergebnisse werden von den Politikbonzen mit geheuchelter Toleranz zur Kenntnis genommen und sofort unterlaufen, wenn das Volk alles vergessen hat und in die gewünschte Gleichgültigkeit und Lethargie zurückgefallen ist. Notfalls lässt man das dumme Volk mit immer ‹neuen Vorlagen› solange über denselben Punkt abstimmen, bis das gewünschte Ergebnis vorliegt. Betrachtet man neutral und unvoreingenommen die Art und Weise, wie in ‹demokratisch› regierten Staaten Entscheidungen zustande kommen, ist festzustellen, dass die Parteien - wie auch das bösartige EU-Krebsgeschwür - in Wahrheit diktatorische Machthaber sind, die das Volk suggestiv beeinflussen, wodurch dieses nicht mehr nach freiem Willen zu entscheiden vermag. Der Volkswille wird einfach verbrecherisch übergangen und ignoriert, wenn es der Politikmafia nicht ins Konzept passt. Das Volk ist allerdings zu grossen Teilen selbst an diesem Missstand schuld, weil ein einheitlicher, nach schöpferischnatürlichen Gesetzen und Geboten ausgerichteter Volkswille nicht existiert. Gäbe es diesbezüglich Einigkeit unter den Völkern, dann wäre die logische Folge, dass Politiker, Regierende und sonstige Verantwortliche einen Nachweis über ihre Befähigungen erbringen müssten; das Volk einen Amtsinhaber sofort absetzen könnte, wenn dieser nachweislich unfähig oder nicht willens wäre, sein Amt nach Gesetz und Ordnung auszufüllen.
«Politik ist durch beständig verjüngte Illusion beseeltes Pendeln zwischen Anarchie und Tyrannei.»
Albert Einstein


Dieser Satz beschreibt die der Politik innewohnende Unfähigkeit, eine wirkliche Ordnung nach schöpferisch- natürlichen Gesetzmässigkeiten zu schaffen. Solange die überwiegende Masse der Menschen sich nicht der Geisteslehre/Lehre des Lebens nach Nokodemjon/Henok zuwendet und in sich selbst und im äusseren nicht wirklichen Frieden, Freiheit, Harmonie und Liebe erschafft, und die Politik nur danach strebt, das Volk für dumm zu verkaufen, es zu entmündigen, total zu überwachen, materiell auszubeuten und auf seine Kosten zu leben, kann es keinen wirklichen Frieden auf der Erde geben.
«Der Geist der Demokratie kann nicht von aussen aufgepfropft werden. Er muss von innen heraus kommen.»


Mahatma Ghandi


Um die Parteiensysteme zu überwinden, wäre es notwendig, den verbrecherischen Machenschaften der Parteien, Wirtschaftsbosse, Religionen, Sekten und Profiteure Widerstand entgegenzusetzen und durch eine wahrheitliche Demokratie zu ersetzen, in der das falsche Alte durch richtiges Neues abgelöst und ersetzt wird. Auch Mahatma Ghandi schaffte das nicht, weil er zwar durch eine ausgeartete Gewaltlosigkeit die Bevölkerung Indiens von der kolonialen Herrschaft des britischen Empire befreien konnte, sonst jedoch nichts erreichte. Hätte er Gewaltsame Gewaltlosigkeit zur Wirkung gebracht, hätte er nicht nur eine wirkliche Demokratie aufbauen, sondern auch das Kastenwesen sowie die ausgearteten religiösen und gesellschaftlichen Bräuche und alle anderen Falschheiten beseitigen und eine funktionierende Regierung nach den Gesichtspunkten des Volkswohles einsetzen müssen. Erst wenn die Völker sich dessen bewusst werden, dass sie der eigentliche Souverän ihres Staates sind und dass die Regierenden und Führenden ausschliesslich zum Wohle ihrer Völker zu beschliessen und zu handeln haben, werden sie sich von ihren Tyrannen befreien und wahre Demokratien verwirklichen können. Diese Einsicht und Erkenntnis müsste sich im ganzen Volk verbreiten, damit es in Einigkeit den richten Weg zur Demokratie einschlagen und gehen kann. Das wird aber erst dann möglich, wenn ein grosser Teil der Menschen in bewusster Selbstverantwortung lebt und nach besten Möglichkeiten im Sinne der schöpferischnatürlichen Gesetze und Gebote denkt, fühlt und handelt.


Heute ist das leider erst nur in kleinen Gruppen möglich, die sich nach den schöpferischen Gesetzmässigkeiten ausrichten. Solange die grosse Masse der Menschen nicht über die schöpferische Wahrheit belehrt wird und ihre Obrigkeitshörigkeit nicht ablegt, lässt sie sich weiterhin willenlos von verantwortungslosen Regierungen und von den Irr- und Wahnsinnslehren der sie versklavenden Religionen und Sekten gängeln und opfert ihre Freiheit und Selbständigkeit auf dem blutigen Altar von Gläubigkeit und Materialismus.
«Politik ist die Summe der Mittel, die nötig sind, um zur Macht zu kommen und sich an der Macht zu halten und um von der Macht den nützlichsten Gebrauch zu machen.»
Machiavelli, um 1515


Die Motivation der meisten Politiker wird nicht durch den Willen bestimmt, dem Volk selbstlos zu dienen und den Volkswillen als ausführendes Organ umzusetzen, ohne eigenmächtig und ohne Volksmandat zu handeln - wie es gut und wünschenswert wäre. Vielmehr geht es ihnen meist um die Befriedigung ihrer Machtgier, das Streben nach materiellem Reichtum und ein luxuriöses Leben, das Erpressen sexueller Dienste und Ausschweifungen von den von ihnen Abhängigen usw. Oft werden sie angetrieben durch einen übermässigen Geltungstrieb, Selbstsucht und Egoismus sowie fehlende Menschlichkeit und die Unfähigkeit, Verantwortung zu tragen. Stattdessen klopfen sie lieber selbstherrlich grosse Sprüche, boxen sich durch Rücksichtslosigkeit, Mobbing und Kriecherei nach oben und gehen manchmal sogar im wörtlichen Sinn über Leichen. All dies verkörpert die ausgeartete Form der irdischen Politik. Eine neutral-postivausgeglichene Form der Politik, wie sie auf der Erde sehr wohl möglich und dringend nötig wäre, bezeichnet der folgende Leitsatz:
«Politik ist die Gesamtheit aller Aktivitäten zur Vorbereitung und Herstellung gesamtgesellschaftlich verbindlicher und/oder am Gemeinwohl orientierter und der ganzen Gesellschaft zugute kommender Entscheidungen.»
Thomas Meyer


Wer eine Gemeinschaft wahrheitlich zu deren Wohl leiten und führen will, muss in vielerlei Hinsicht als wahrer Mensch gebildet sein und wissen, wovon er spricht und wie er gemäss der jeweiligen Situation und den jeweiligen Erfordernissen zu handeln hat, um vorausschauend, aufbauend und fortschrittlich zu wirken. Ein solcher Mensch erteilt seinen Mitmenschen stets nur wohldurchdachte und nach den schöpferischnatürlichen Gesetzen und Geboten ausgerichtete Ratschläge und arbeitet dementsprechende Richtlinien aus, wonach dann die Menschen nach eigenem Ermessen und in freier Entscheidung alles annehmen oder von sich weisen können.


Dazu gehören auch Massnahmen, die dem Unbedarften hart erscheinen mögen, die jedoch zur Abwendung schlimmer Folgen notwendig sind, wie z.B. ein sofortiger Geburtenstopp resp. Geburtenkontrollen nach harten, aber humanen Richtlinien im Falle der Überbevölkerung. Aus dem Annehmen oder Verwerfen der Ratgebungen entstehen bestimmte Folgen, die entsprechend der vorausgehenden Ursache zur Wirkung kommen. Handelt der Mensch richtig, dann erntet er Gutes resp. Ausgeglichenes. Handelt er falsch resp. schöpfungswidrig, wird er die negativen Früchte seines Tuns resp. seiner Versäumnisse ernten. Ein wahrer Weiser erteilt nur dann Befehle zum Wohle der gesamten Menschheit, wenn die Menschen noch nicht in der Lage sind, die Folgerichtigkeit dieser Anweisungen zu erkennen. Dies im Gegensatz zu Politikern, dem Militär, Papst und Gurus usw., die nach eigenem Gutdünken und zu ihrem eigenen Nutzen Befehle erteilen. Richtiges Führen und Leiten setzt ein grosses Mass an Bescheidenheit, Neutralität, Antimaterialismus, Geduld, Frieden, Liebe und Verstehen voraus, zudem ein grosses Wissen sowie eigens erarbeitete und durch Lebenserfahrung aufgebaute Weisheit. Diese Art von Lebensweisheit war und ist in hochentwickelter Form den wahren Propheten eigen, die von Zeit zu Zeit in Erscheinung getreten sind. Die Menschheit sollte sich glücklich schätzen, dass dies jetzt wieder der Fall ist, und zwar in der Person von ‹Billy› Eduard Albert Meier, dem Propheten der Neuzeit. Menschen wie er sollten es sein, denen die Völker vertrauen, nämlich tugendvollen Menschen, die weise, selbstlos und von Liebe geleitet handeln. Würden die Ratgebungen und Richtlinien dieser Weisen konsequent befolgt, dann könnte das Paradies auf Erden verwirklicht werden. Die Menschen sollten daher auf die Ratgebungen der Wissenden und Weisen hören, sie durch eigene Gedankenarbeit ergründen und ihre Logik und Gerechtigkeit nachvollziehen, wodurch sie ihre hohen Werte erkennen könnten. Sie würden sich dadurch nach und nach zu selbstdenkenden, eigenverantwortlichen Menschen entwickeln und ihrer Evolution genüge tun.
«Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig (bewusstseinsmässig). »
Albert Schweitzer


Eine wahre Demokratie setzt voraus, dass die Menschen einander alle als absolut gleichwertig anerkennen und sich bewusst werden, dass jeder Mensch seine eigenen Aufgaben nach besten Kräften im Dienste und zum Wohle aller auszuüben hat. Die Tugenden des Menschseins wie wahrer innerer Frieden, Respekt vor dem Leben, Toleranz, Güte, Geduld, Liebe und Nächstenliebe sind dabei äusserst hilfreich. Der Mensch muss lernen, seine Emotionen, seinen Egoismus, seine Triebe und seine Gier nach allem Materiellen zu zügeln und zu kontrollieren, was er durch das Studium der Geisteslehre resp. die Lehre des Lebens und das regelmässige Üben einer zweckmässigen Meditation erlernen kann. Das Verwirklichen einer wahren Demokratie setzt aber auch voraus, dass die wichtigsten schöpferischnatürlichen Grundsätze und Richtlinien gelernt, erkannt und befolgt werden. Dazu gehört die Einsicht, dass jeder Mensch in alleiniger und vollumfänglicher Verantwortung die Folgen seines Tuns tragen muss. Mit ihrem Denken setzen die Menschen ursächliche Kräfte ihres Bewusstseins und ihrer Psyche in Bewegung, die schöpfungsgesetzmässig zu ganz bestimmten Wirkungen führen und wiederum die ursächlichen Kräfte für neue Wirkungen sind. Jeder einzelne ist also mitverantwortlich, um nach und nach wahre Demokratien zu verwirklichen, denn jeder Mensch kann und soll immer bei sich selbst beginnen, wenn er etwas Gutes und Fortschrittliches erreichen will. Zitat aus FIGU-Bulletin Nr. 60:


Demokratie bedeutet, dass das Volk in Einigkeit über das Wohl des Staates und der Bevölkerung bestimmt - doch was als Demokratie tatsächlich vom Volk und von den Regierenden verstanden, gehandhabt sowie ausgeübt wird, ist eine Politform, die von den Staatsmächtigen und von einer sehr dummen Mehrheit des Volkes unheilvoll und dem Wohl feindlich regiert wird.


Semjase-Silver-Star-Center, Billy, Freitag, 4. Februar 2005, 00.55 Uhr


(Veröffentlicht im "FIGU-Sonder-Bulletin" Nr. 38 vom August 2007)