Sie sind hier: Startseite » Lebensphilosophie » Lebensphilosophie 31-40 » Die Macht des einzelnen Menschen

Die Macht des einzelnen Menschen,
oder
«Ich als Einzelner kann doch nichts ändern» ist eine feige Ausrede

Des einzelnen Menschen Macht über Veränderungen ist grösser als er gemeinhin denkt bzw. glaubt. Zwar scheint eine einzelne Frau bzw. ein einzelner Mann  als unscheinbarer kleiner Punkt in der Masse der mittlerweile auf über 8,3 Milliarden (8.300.000.000) Menschen (Stand 2013) angewachsenen Erdenmenschheit unterzugehen und mag sich in puncto Veränderungen machtlos, hilflos und verloren vorkommen. Das aber entspricht in Wahrheit nicht den Tatsachen. Denn auch die Masse der unüberschaubar vielen Menschen besteht aus einzelnen Individuen, die die Macht haben, Dinge in Bewegung zu setzen und Veränderungen einzuleiten, denen sich wiederum viele weitere Einzelne anschliessen können. Immer mehr Menschen können sich von der Initiative, den Gedanken, Absichten, Werten und Zielen eines Einzelnen inspirieren lassen und sich ihrerseits zum Handeln verpflichtet fühlen. Dadurch entsteht der bekannte Schneeballeffekt, durch den sehr wohl viele Änderungen im kleinen oder grossen Rahmen ausgelöst und in die Wirklichkeit umgesetzt werden können. Der Anstoss dazu erfolgt aber immer und in jedem Fall aufgrund der Gedanken, Ideen, Pläne, Taten und Handlungen eines einzelnen Menschen, der einen Missstand beheben oder etwas Neues, Gutes einführen möchte, um Änderungen zum Wohle des Ganzen herbeizuführen. Der Wille zum Verändern unguter Zustände bzw. zum Herbeiführen guter Werte, Zustände, Beziehungen usw., bedarf nicht nur eines festen Willensentschlusses, sondern muss durch Ausdauer, Zähigkeit und Treue zu den hinter einem Vorhaben resp. Ziel stehenden Werten, Idealen und Tugenden  vorangetrieben werden. Es muss dabei darauf geachtet werden, dass die Mitarbeit anderer Menschen immer nur auf völlig freiwilliger Basis und ohne jegliche Manipulation der freien Willensbildung in Anspruch genommen werden darf, denn jede Form von Zwang, böser Beeinflussung und Fremdkontrolle ist schöpfungswidrig, menschenunwürdig und zeugt von schlechten, egoistischen und machtgierigen Beweggründen eines Menschen, der die Mitmenschen mit Zwangsmitteln in seinem Sinne steuern will, sei es durch Drohungen, Angstauslösen, Schmeicheleien, falsche Versprechungen usw. usf. 
Auch wenn Veränderungs- und  Verbesserungsversuche oder einfach die Mitarbeit an einer wichtigen Mission scheinbar keine Erfolge bringen, so ist das zu kurz gedacht. Denn jede noch so kleine Bemühung setzt auch immer eine Ursache im Inneren und Äusseren, die in irgendeiner fein- oder grobstofflichen Form Wirkungen nach sich zieht. So werden zuerst im Stillen und Unscheinbaren die Samen in Form neuer Ideen eines Vorbildes, von guten moralischen Werten, Verhaltensweisen, Denkanstössen usw. gesetzt und ausgesät. Jeder dieser Samen kann wiederum im Bewusstsein eines oder vieler anderer Menschen auf fruchtbaren Boden fallen, keimen und wachsen und eines Tages ans Licht der Oberfläche dringen und Früchte tragen, auch wenn der Keimungs- und Gedeihprozess relativ viel Zeit in Anspruch nehmen mag. 
Im Verbund einer starken Gemeinschaft schliessen viele einzelne Menschen ihre Kräfte zusammen und bündeln ihre Energien, wenn sie ein gemeinsames höheres Ziel haben, das sie aus freiem Antrieb und mit einer gewissen Begeisterung verfolgen. Durch die Beteiligung an einer höheren Sache, einer Bewegung, einer Aufgabe und einem hehren Ziel, das mit der Wahrheit eins und den schöpferisch-natürlichen Gesetzen und Geboten eingeordnet ist, bringt sich ein Mensch eigens in Übereinstimmung mit sich selbst und mit den Schwingungen schöpferischen Ursprungs in seinem Innersten, was ihn im Bewusstsein und in der Psyche, also in den Gedanken und Gefühlen, mit Freude, Glück, Frieden, Liebe und Harmonie erfüllt. Durch die Mitarbeit an einer wahrheitlichen, welt- oder sogar universumweit umfassenden  Mission erarbeitet der Mensch gleichzeitig durch sein beharrliches Bemühen seine Erkenntnisse, Erfahrungen und durch sein ureigenes Erleben der schöpferisch-natürlichen Wirkungen in sich selbst Wissen und Weisheit und kumuliert diese Werte für sich selbst in seinem Bewusstsein und die Essenz all dieser unvergänglichen Werte in seinem Teilstück Schöpfungsenergie. Dadurch trägt der Mensch sein selbst erarbeitetes Wissen, seine Weisheit und Liebe in das Leben seiner Folgepersönlichkeiten hinein, die von seiner ihm eigenen Geistform belebt werden. So hat alles, was wir hier und jetzt tun, seine unausweichlichen Auswirkungen auf unsere Folgeleben bzw. Folgepersönlichkeiten. Alle Samen, die wir in diesem aktuellen Leben ausbringen und säen, werden in irgendeiner Form in uns selbst und in der Umwelt ihre Wirkungen entfalten. Handhabt der Mensch seine Kräfte, Fähigkeiten, Gedanken, Gefühle, Taten und Handlungen schöpfungs-konform, dann führt dies unweigerlich - langsam aber sicher - zu einem unverlierbaren Schatz an Weisheit, Freude und Liebe in ihm selbst. Ist der Mensch von diesen neutral-positiv-ausgeglichenen Kräften und Schwingungen erfüllt, wird er alles Schöpfungswidrige nach und nach aus seinem Denken und Fühlen verdrängen und mit kraftvollen  wahrheitlichen Gedanken und den daraus hervorgehenden Gefühlen überlagern. Seine kraftvollen Gedanken- und Gefühlsschwingungen der Psyche wirken im Bewusstsein wie ein Katalysator, der ihn im Inneren reinigt, befreit und erhebt, wodurch er quasi freier atmen, klarer sehen und tiefgreifender, wahrlicher und beglückender zu denken und fühlen vermag als zuvor.      
Als Einzelner kann jeder Mensch, ob Frau oder Mann, seine Kräfte entfalten und für ein hohes Ziel nutzbar machen. Eine Gemeinschaft vieler engagierter Menschen kann ein vielfaches Mehr erreichen. Dazu sollte aber jeder Einzelne in sich gehen, seine Initiative erwecken, sein Selbstvertrauen finden und sich ans Werk machen.

(veröffentlicht im FLDE-Sonderheft Nr. 2 vom April 2014)