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Die Nutzung der Geisteskraft


Wir Menschen werden durch unser Teilstück Schöpfung-Geist belebt, der ein winziger Teil der schöpferischen Kraft, der schöpferisch-natürlichen Ur-Energie ist. Unser Wissen und unsere Weisheit jedoch können wir nur durch die Kraft unseres Bewusstseins erschaffen, bewusst nutzen und zur Anwendung bringen. Will man diese Kraft nutzen, dann muss man sich bewusst anstrengen und sich ihre Wirkungsweise zu eigen machen.
Es handelt sich also um die Nutzung der bewusstseinsmässigen Kräfte in uns Menschen. Erst müssen wir uns durch das Lernen der wahrheitlichen Tatsachen das Wissen um ihr Vorhandensein erarbeiten und durch bewusste und folgerichtige Denkvorgänge die Erkenntnis in uns reifen lassen, dass die Bewusstseinkräfte vorhanden sind und genutzt werden können. Es sind dabei zwei Faktoren, die die Initialzündung für die Nutzung der bewusstseinsmässigen Kräfte sind: Wissen und Vertrauen!
Nur wenn wir um unsere Bewusstseinskräfte wissen und in diesem Wissen darauf vertrauen, dann werden die Kräfte wirksam und lassen sich gezielt zur Anwendung bringen, wie das auch in bezug der Kraft des Geistes ist, wie folgendes Zitat aus dem Talmud Jmmanuel von "Billy" Eduard Albert Meier, Seite 68, Vers 44 darlegt:
„Zweifle nie an der Kraft deines Geistes, der doch ein Teil der Schöpfung selbst ist und daher keine Grenzen der Macht kennt."


Der Mensch wird also nicht durch die Kräfte des Geistes gesteuert, sondern durch die Kräfte des Bewusstseins, das für seine Funktion nur der Kräfte des Geistes bedarf. Der steuernde Faktor in vollumfänglicher Eigenverantwortlichkeit für alles und jedes im Leben ist also stets der Mensch selbst, in Form seines Bewusstseins, seiner Persönlichkeit, seines gesamten Denkens, Fühlens und Handelns. Sein Denken und Fühlen wiederum formen und bilden seine Psyche im Positiven und Negativen und bewirken ihr "Auf und Ab" respektive ihre relative Ausgeglichenheit in Wechselwirkung mit dem Bewusstsein.


Durch die Geistansprechung, durch das sogenannte Gebet, können wir in jeder Lebenssituation auch die Bewusstseinskraft in uns anrufen und nutzen lernen. Wir müssen uns dabei aber immer dessen bewusst sein, dass es stets unsere ureigenen bewusstseinsmässigen Kräfte sind, die wir ansprechen und nutzen, und also keine Kräfte ausserhalb von uns selbst. Wenn wir den Geist ansprechen und um etwas ersuchen, dann sprechen wir dabei nicht nur gleichzeitig die Schöpfung und unseren in uns existenten schöpferischen Geist, sondern auch unser Bewusstsein an.
Das Beten zu einem Menschen, einem Gott, Götzen oder Götzenbild usw. ist stets irreal und damit wirkungslos, denn es ist ein Gesetz der Schöpfung und der Natur, dass wir Menschen als bewusst evolutionierende Lebensformen stets für all unser Denken, Tun und Handeln vollumfänglich die eigene Verantwortung tragen, die uns niemals irgend jemand abnehmen kann.
Ein Gebet ist praktisch immer dann gegeben, wenn wir uns in Gedanken mit dem Geist, der schöpferischen Energie in uns verbinden, um über sie unsere Bewusstseinskräfte zu stärken und zu nutzen. Dabei ist es nicht wichtig, wie, wo und wann wir das tun; denn ein Gebet ist kein formeller Akt mit bestimmten Regeln, wie es uns die kultischen Irr-Religionen mit ihren Dogmen einreden wollen, sondern eine bewusste und wissentliche Verbindung mit unserem eigenen Bewusstsein und dessen Kraft, wenn man über die Ansprechung des Geistes in die Tiefen des eigenen Bewusstseins gelangt.


Abschliessend hierzu ein weiteres Zitat aus dem Talmud Jmmanuel von "Billy" Eduard Albert Meier, Seite 29, Verse 19 bis 21: „Denn wenn ihr betet zu eurem Geist, so wird er euch geben, was ihr erbittet, denn wisset im Wissen, so werdet ihr's empfangen. Wenn ihr aber glaubet an irrige Lehren, dass die Kraft und der Geist nicht in euch selbst wohnen, dann werdet ihr ohne Wissen sein und geistig in Armut leben. Wohl werdet ihr auch hie und da empfangen, was ihr in irrem Glauben von zweckentfremdeten Heiligtümern, von Götzen und Göttern erbittet, doch empfanget ihr dabei nur aus starkem irrem Glauben heraus, ohne Wissen der wirklichen Wahrheit."


(Veröffentlicht in "Stimme der Wassermannzeit" Nr. 130 vom März 2004)