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Gedankenphysik
Wie wir kraft der Gedanken unser Leben bestimmen

Durch die Summe unserer Gedanken und der daraus hervorgehenden Gefühle, Emotionen, Empfindungen, Taten und Handlungen prägen und bestimmen wir unseren Charakter und unsere Persönlichkeit und damit den Verlauf unseres Lebens mit allen seinen Höhen und Tiefen. Unsere Gedanken sind ungeheure Kräfte, die wir als elektromagnetische Schwingungen in unserem Bewusstsein erzeugen und mit bis zu Lichtgeschwindigkeit in alle Richtungen in die Umwelt abstrahlen. Auf ihrem Weg hinaus laden sich die Gedankenwellen  mit gleichgerichteten, gleichartigen Kräften auf und treffen mit umgekehrter Schlagkraft – gleich einem geschleuderten Bumerang - zu uns zurück. Was wir aussenden, empfangen wir also wieder - mit absoluter Sicherheit und gesetzmässiger Präzision -, denn wie wir in den Wald hineinrufen, so schallt es zu uns zurück. Was wir säen, das ernten wir! Das sind altbekannte Weisheiten, die bezüglich der Kraft und Macht unserer Gedanken ihre volle Berechtigung haben. Wir sind untrennbar mit den Kräften unserer eigenen und den ihnen artverwandten Gedanken unserer Mitmenschen verbunden. Infolge der Wechselwirkung müssen wir unsere mit umgekehrter Schlagkraft resp. Polarität (im Positiven, im Negativen oder im Ausgeglichenen) auf uns zurückfallenden Gedankenkräfte resp. Gedankenschwingungen wieder auffangen und damit bewusst oder unbewusst weiterarbeiten. Im besten Fall verarbeiten wir alles Zurückkommende neutral-logisch durch unsere Ratio (Vernunft, Verstand, Klugheit, Moral), lernen daraus und evolutionieren dadurch weiter. Was wir in unserem Gehirn in Forrm von Gedanken erzeugen und in die Umwelt hinaussenden, kommt unweigerlich und mit gesetzesmässiger Sicherheit wieder in gleicher Form und Wertigkeit, nur eben noch verstärkt, zu uns zurück. So schaffen wir eigens und absolut selbstverantwortlich unser Schicksal, dessen Herr und Meister wir sind, sei es im Guten, also im Neutral-Positiv-Ausgeglichenen oder im Bösen. Allein die Art unseres Denkens, d.h. die Qualität und Intensität unserer Gedanken und die daraus entspringenden Gefühle, bestimmt und prägt unsere Persönlichkeit, unsere Mentalität, unsere Psyche und unseren Charakter. Da wir als Menschen selbstevolutionierende Wesen sind und wir die Freiheit des Willens geniessen, liegt es allein in unserer Macht zu bestimmen, welcher Art und Wertigkeit unsere Gedanken sein sollen und welche Form demzufolge unsere Gedankenschöpfungen annehmen werden. Wenn wir es schaffen, uns die Tatsache resp. das schöpferische Naturgesetz immer wieder vor Augen zu führen und uns klar bewusst zu machen, dass unsere Gedanken mächtige Kräfte sind, die zwangsläufig bestimmte Folgen, Abläufe und Reaktionen auslösen und dadurch physikalische und feinstoffliche Wirkungen nach sich ziehen, dann wird uns nach und nach klar, was Selbstverantwortung wirklich bedeutet und wie wichtig es ist, unsere Gedanken zu kontrollieren, sie auszugleichen und sie primär bewusst zu unserem Eigenwohl und damit auch zum Wohl der gesamten Natur, der Umwelt und der Mitmenschen usw. zu nutzen. Wir Menschen sind durch unser Bewusstsein und unsere schöpferisch-energetische Geistform weitaus intensiver mit der unsichtbaren, feinstofflichen Welt verbunden, als wir das mit unseren überwiegend auf das Grobmaterielle ausgerichteten Sinnen und unserer oftmals eingeengten Wahrnehmung wahrhaben wollen.

In Billys Meisterwerk „Kelch der Wahrheit“, in dem er die Lehre der sieben wahren Propheten glasklar, eindringlich, logisch und unwiderlegbar festgehalten hat, wird die unfehlbare Wirkungsweise der Gedankenkräfte im Abschnitt 28, Vers 163 anschaulich beschrieben:

„Bedenkt, alles, was ihr tut, fällt auf euch zurück, denn das liegt im natürlichen Geschehen selbst, wie es gegeben ist durch die schöpferischen Gesetze; also nehmen alle eure Gedanken und Gefühle sofort nach deren Entstehen durch die sie belebende Energie und Kraft eine ihrem Inhalt entsprechende Form an und schwingen von euch hinaus und ziehen Gleichartiges wieder an; ihr aber bleibt mit euren Gedanken und Gefühlen schwingungsmässig in Feinstofflichkeit verbunden, folglich alles Ausgesandte durch die Wechselwirkung Gleichartiges anzieht und wieder zu euch zurückkommt; so werdet ihr durch eure eigenen Gedanken und Gefühle ebenso feinstofflich durchpulst wie auch jene, welche eure entsprechenden gedanklichen und gefühlsmässigen Regungen auffangen und diese in der Art erwidern, dass sie zu euch zurückkehren.“

Im folgenden möchte ich diesen Vers genauer unter die Lupe nehmen, um den Leserinnen und Lesern bewusst zu machen, dass unsere Gedanken in Tat und Wahrheit die alles bestimmenden Kräfte dafür sind, wie wir uns als Menschen formen, wie wir auf unseren Körper, unser Bewusstsein, unseren Mentalblock und auf die Umwelt wirken, was wir aus unserem Leben machen und ob wir uns zu den wahrlichen Menschen im schöpferischen Sinne formen, die wir früher oder später werden müssen.
„Bedenkt, alles, was ihr tut, fällt auf euch zurück, dann das liegt im natürlichen Geschehen selbst, wie es gegeben ist durch die schöpferischen Gesetze ...“
Im materiellen Bereich unseres Schöpfungsuniversums sind uns die schöpferischen Gesetze vor allem als die Gesetze der Physik bekannt. Ein Beispiel hierfür sind die zahlreichen in der Mechanik beschriebenen Kräfte und die Gesetze ihres Wirkens, die letzten Endes alle auf elektromagnetische Wechselwirkungen und die Gravitation zwischen und in den beteiligten Körpern zurückgeführt werden können. Selbstverständlich sind auch die Gedanken und die Gefühle in die Natur- und Schöpfungsgesetze eingeordnet. Bezüglich der Ergründung ihrer Natur und ihrer Wirkungsweise könnte man auch von einer „Physik der Gedanken“ sprechen.
Das Gesetz der Wechselwirkung bestimmt, dass unsere Gedanken, Taten und Handlungen auf uns selbst zurückfallen. Wir erzeugen Gedanken und Gefühle, die eine ganz bestimme Form, Artung und Wertigkeit im Positiven oder Negativen aufweisen. Die Auswirkungen dieser Gedanken und Gefühle fangen wir bewusst oder unbewusst wieder auf und müssen diese gedanklich-gefühlsmässig wieder aufarbeiten. Das Auf-uns-Zurückfallen der Gedanken- und Gefühlskräfte ist vergleichbar mit der Wirkung des Gravitationsgesetzes: Wenn wir einen Apfel senkrecht über uns in die Luft werfen, dann wird er eine gewisse Strecke von uns fortgeschleudert, bevor er aufgrund des Gesetzes der Gravitation, also durch die Schwerkraft, wieder auf uns herunterfällt. Es liegt an uns, wie wir ihn auffangen und wie wir mit der schlagenden Kraft des auf uns zurückfallenden Apfels umgehen.
Anders ausgedrückt: Ursache und Wirkung gehören nach dem Kausalprinzip untrennbar zusammen. Das Prinzip von actio et reactio (lateinisch für „Aktion und Reaktion“) oder Wechselwirkungsprinzip, das Dritte newtonsche Axiom, besagt, dass jede Aktion (Kraft) gleichzeitig eine gleich grosse Reaktion (Gegenkraft) erzeugt, die auf den Verursacher der Aktion (Kraft) zurückwirkt.
Ganz allgemein heisst das, dass gleichgültig welcher Körper einen anderen drückt, er vom andern Körper genauso stark gedrückt wird. Wenn man mit den Händen einen Stein hält (man übt dazu Druck aus), werden die Hände genauso vom Stein gedrückt. Wenn ein Pferd an einem Geschirr einen Stein zieht, wird das Pferd gleichermassen in Richtung Stein gezogen: Vom Geschirr, das sich selbst entspannen will, zieht das Pferd genauso zum Stein wie der Stein zum Pferd; das Geschirr verhindert, dass ein Objekt bevorzugt wird. Wenn ein Körper auf einen anderen einwirkt, und durch seine Kraft die Bewegung des andern Körpers ändert, unterzieht sich dieser Körper einer gleichen Veränderung in seiner Bewegung, jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Dieselbe Wechselwirkungsprinzip gilt für alle unsere Gedanken und die Gefühle. Auf eine Kraft bzw. einen Gedankenkraftblock reagiert ein Gegenblock - die Kräfte wirken gegenseitig aufeinander ein und erzeugen wiederum neue Kräfte. Entweder schaukelt sich auf diese Weise eine positive oder negative Energie hoch, oder – wenn der Gegenblock neutral-positiv ist – es wird der Kraft „der Wind aus den Segeln genommen“, weil sie nicht auf einen „Resonanzkörper“ trifft, der ebenso schwingt, wodurch sich das Kraft-Gedanken-Paket nicht weiter verstärkt. Die Gesetze der Schöpfung Universalbewusstsein funktionieren in Wahrheit wie unaufhörlich durch das Universum fliessende, immerwährend wirkende Energien und Mechanismen, die auf alles und jedes spontan, gleichbleibend und unabänderlich (daher „gesetzmässig“) reagieren. Sie wirken sozusagen mit vollautomatischer Präzision wie ein in perfekter Logik ablaufendes Computerprogramm und rufen auf jede gesetzte Ursache zwangsläufig eine ganz bestimme Wirkung im Positiven oder Negativen hervor – egal ob ein Mensch dies will oder nicht, und ganz gleich ob er sich dessen bewusst ist oder nicht. Darin eingeschlossen sind auch unsere Gedanken, die Wirkkräfte sind, deren ganze Kraft, Energie und Tragweite uns zumeist noch nicht bewusst ist.
„… also nehmen alle eure Gedanken und Gefühle sofort nach deren Entstehen durch die sie belebende Energie und Kraft eine ihrem Inhalt entsprechende Form an und schwingen von euch hinaus und ziehen Gleichartiges wieder an ...“
Die Gedanken und Gefühle entstehen in unserem Gehirn, das gleichzeitig der Sitz unseres Bewusstseins ist. Das Bewusstsein (inklusive dem Unterbewusstsein und den allen Bewusstseinsformen vorgelagerten Formen des Unbewussten) ist unsere Energie und Kraft, die die Gedanken ins Leben ruft und ihnen ihre Kraft verleiht. Das Bewusstsein wiederum bezieht seine Kraft aus der uns belebenden, von der Schöpfung erschaffenen Geistform, die im Colliculus Superior unseres Gehirns lokalisiert ist. Die Geistform ihrerseits bedarf als Nahrung der kosmisch-elektromagnetischen sowie geist-energetischen Lebensenergie.
Die Energie ist eine fundamentale physikalische Grösse, die in allen Teilgebieten der Physik sowie in der Technik, der Chemie, der Biologie und der Wirtschaft eine zentrale Rolle spielt. Unsere Gedanken sind elektromagnetische Wellen, und die Energie, sie zu erzeugen und zu senden, kommt aus unserem Bewusstsein. Unser Bewusstsein bezieht seine Energie resp. Kraft aus unserer individuellen Geistform, die ein Teil der Schöpfung Universalbewusstsein ist, ganz gemäss dem im Geisteslehrbrief Nr. 127 beschriebenen ersten der sieben Prinzipien (siehe Tabelle am Artikelende), die alles Existente in sich einschliessen und zusammen eine untrennbare Einheit bilden. Kraft ist eine gerichtete physikalische Grösse, die eine wichtige Rolle in der klassischen Mechanik spielt. Sie kann Körper beschleunigen oder verformen; durch Kraftwirkung kann man Arbeit verrichten und die Energie eines Körpers verändern.
Die Energie und die Kraft der Gedanken und der daraus hervorgehenden Gefühle bilden eine Einheit, wodurch ein einzigartiges Energie-Kraftpaket gebildet wird,  je nachdem, wie der Gedankenenergieblock gestaltet ist, oder - mit anderen Worten – je nachdem, wie wir denken und fühlen, also welche Art von Kraft im Positiven oder Negativen wir durch unser Bewusstsein erzeugen. Die Gestalt resp. feinstoffliche Fortbewegungsform der Gedanken ist die Schwingung,  die sich einordnet in das dritte universelle Prinzip. Jede Strahlung hat sowohl Wellen- als auch Teilchencharakter: Je nach dem durchgeführten wissenschaftlichen Experiment tritt nur der eine oder andere Zustand in Erscheinung. Dies trifft gemäss dem vierten Prinzip auch auf die Form der Gedankenschwingungen zu, wobei die Wellen resp. Schwingungen den Pluspol und  die Teilchen den Minuspol der Gedankenenergie verkörpern, die nach dem zweiten Prinzip in sich gleichwertig sind und in ihrem Zusammenschluss eine Einheit bilden. So können Quanten (Energieeinheiten) zur gleichen Zeit an unterschiedlichen Orten vorhanden sein, was bei oberflächlicher Betrachtung unmöglich erscheint, aber tatsächlich so ist. Das erklärt die Tatsache, dass jedes Leben bewusst oder unbewusst um die Existenz allen anderen Lebens weiss, weil alles Leben durch Impulse miteinander verbunden ist und alles Lebendige und Existierende um die Existenz des anderen Lebens weiss. Diese Tatsache ist erklärbar aufgrund des sechsten Prinzips allen Existenten.
Die Gedanken und Gefühle nehmen also sofort nach ihrem Entstehen durch die sie belebende Kraft des Bewusstseins eine ihrem Inhalt entsprechende Form an. Das bedeutet, dass negative, böse, zerstörerische und ausgeartete Gedanken und Gefühle negative, disharmonische und niedrig frequentierte Schwingungsformen in Gestalt von Wellen und Teilchen annehmen. Positive, gute, aufbauende und neutral-positiv-ausgeglichene Gedanken und ihre Gefühle nehmen demgemäss positive, harmonische und höherfrequentierte Schwingungsformen an, sie schwingen also höher, schöner, schneller und positiver; man könnte sie auch wohlklingender und schöpfungskonformer nennen. Hier drängt sich der Vergleich mit der Musik auf: Harmonische, wohlklingende Musik empfinden wir als schön und ausgleichend; disharmonische Krawallmusik löst in uns Widerwillen, Spannung und Unbehagen aus. Die Gedanken und Gefühle sind elektromagnetische Wellen, vergleichbar mit denen, die man aus dem täglichen Leben kennt, nur um einiges höher frequentiert. Anders als zum Beispiel Schallwellen benötigen elektromagnetische Wellen (unter anderem Gedanken) kein Medium, um sich auszubreiten. Sie pflanzen sich unabhängig von ihrer Frequenz auch im Vakuum mit Lichtgeschwindigkeit fort. Etwas anderes gilt für die Geisttelepathie, bei der sich die Gedanken bzw. Symbole mit Schöpfungsgeschwindigkeit = 10 hoch 7000-facher Lichtgeschwindigkeit fortbewegen. Unsere Gedanken und Gefühle sind also elektromagnetische Impulse, die sich maximal mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen. Wie alles Existente sind auch unsere Gedanken auf dem vierten universellen Prinzip aufgebaut, also auf der Gegenpoligkeit aller geistigen und materiellen Werte und Faktoren in ihrer Zusammengehörigkeit. Jeder unserer Gedanken und alle unsere Gefühle usw. tragen die beiden Pole Negativ und Positiv in sich, die in sich selbst je eine 100%ige Einheit verkörpern und in ihrem Zusammenschluss eine Übereinheit bilden. Je stärker die beiden Pole sind, desto grösser ist die Kraft der durch ihre Verschmelzung entstehenden Hypereinheit. Mit anderen Worten: Je klarer, logischer, ausgeglichener und naturgesetzmässiger unsere Gedanken und Gefühle im Neutral-Positiven sind, desto stärker, logischer, kraftvoller, zielgerichteter und erfolgreicher ist die durch den Zusammenschluss der beiden Pole entstehende Kraft und Energie und somit die Kraft unseres Bewusstseins samt Mentalblock, Persönlichkeit und Psyche. Nichts Existentes kann nur einpolig - ohne die entsprechende Gegenkraft - leben und evolutionieren, weil dann keine Gegenkraft vorhanden ist, die für die Entwicklung unserer Kräfte und Fähigkeiten, unseres Wissens, und letztlich unserer Weisheit nötig ist. Diese Tatsache geht konform mit dem siebenten Prinzip.
„… ihr aber bleibt mit euren Gedanken und Gefühlen schwingungsmässig in Feinstofflichkeit verbunden, folglich alles Ausgesandte durch die Wechselwirkung Gleichartiges anzieht und wieder zu euch zurückkommt ...“
Die Gedanken schwingen von uns hinaus und ziehen Gleichartiges an. Dies ist erklärbar durch den Resonanz- und Rückkopplungseffekt der Gedanken und Gefühle bzw. der durch sie ausgelösten kraftvollen Schwingungen. Resonanz (von lat. resonare „widerhallen“) ist in der klassischen Physik und Technik das verstärkte Mitschwingen eines schwingungsfähigen Systems, wenn die Frequenz der Anregung bei einer Resonanzfrequenz des Systems liegt. Ein Beispiel ist folgender Versuch: Wir haben zwei gleiche Stimmgabeln auf Klangkästen. Wird eine Stimmgabel angeschlagen, wird ein klarer, reiner Ton vernehmbar. Der Klangkasten verstärkt diesen Ton - er wird lauter. Da beide Stimmgabeln gleich sind, schwingen sie mit der gleichen Eigenfrequenz. Sie senden den gleichen Ton aus. Ursache und Wirkung basieren hier ebenso auf dem sechsten Prinzip allen Existenten.

Unser Gehirn bzw. unser Bewusstsein ist vergleichbar mit einem Musikinstrument, das in Form unserer Gedanken und Gefühle „Töne“ erzeugt. Alles Grob-, Fein- und Feinststoffliche in der Schöpfung Universalbewusstsein ist Schwingung und Resonanz, so auch unser Körper selbst, der aus Atomen und Molekülen besteht, die sich unaufhörlich bewegen, schwingen und in einer bestimmten Resonanzbreite klingen. Je feinmaterieller etwas ist, desto höher frequentierter schwingt es; je grobmaterieller etwas ist, desto niedriger ist seine Schwingungsfrequenz. Alles Existente geht ursprünglich aus der schöpferischen Energie hervor, so auch das Grobmaterielle. Auch unser Bewusstsein hat eine ihm eigene, individuelle Schwingungsfrequenz, die wir durch die Art und Weise unserer Gedanken, Gefühle, Emotionen und unseres Bewusstseinsblocks erzeugen. Unser Bewusstsein ist quasi der individuelle Fingerabdruck der universumweit einmaligen Schwingungsfrequenz unseres Mentalblocks, durch den unsere Persönlichkeit eindeutig identifiziert werden kann.
„… So werdet ihr durch eure eigenen Gedanken und Gefühle ebenso feinstofflich durchpulst wie auch jene, welche eure entsprechenden gedanklichen und gefühlsmässigen Regungen auffangen und diese in der Art erwidern, dass sie zu euch zurückkehren.“
Unser Mentalblock (Bewusstsein, Gedanken, Gefühle und Psyche) erzeugt Fluidalkräfte und strahlt sie nach aussen in die Umwelt ab. Die Fluidalkräfte werden in unserem Körper, vor allem in den Knochen unseres Skeletts, als halbmaterielle, feinstoffliche Informationen abgespeichert und können rückverbindend im aktuellen Leben durch uns selbst bzw. zukünftig durch das Unterbewusstsein einer Folgepersönlichkeit unserer Geistform zu evolutiven Zwecken aktiviert und zur Verarbeitung persönlicher Probleme resp. als Information genutzt werden, um daraus zu lernen und weiter zu evolutionieren, wie es das siebente Prinzip besagt.
Treffen die von uns ausgesandten Gedanken und Gefühle auf andere Menschen, dann lösen sie in ihnen u.U. wiederum Gedanken und Gefühle aus, die gleicher Art sein können und dann durch ihren Mentalblock ausgestrahlt werden, wodurch sich unsere eigenen Gedanken- und Gefühlskräfte mit denen der Mitmenschen verbinden und sich zu einem Kraftblock- bzw. Kraftpaket aufbauen, das zu uns als Empfänger zurückkehrt. Wir sind also immer zugleich Sender und Empfänger der Gedanken, die wir erzeugen und aussenden, und wir sind deshalb ununterbrochen mit allen anderen Menschen verbunden. Dies mehr oder weniger stark, je nachdem, ob unser individuelles Energie- resp. Schwingungs- oder Resonanzfeld auf der gleichen Wellenlänge bzw. Frequenz schwingt wie das eines oder vieler Mitmenschen. Dies wiederum entspricht dem fünften Prinzip, nach dem alles Existierende eingeordnet ist in ein Gleichmass unendlicher Bewegung schöpfersicher Pulsation, und alle Bewegung schöpferischer Pulsation eingeordnet ist in ein unendliches Gleichmass. So haben auch die Gedanken ihren von der schöpferischen Pulsation vorgegebenen Lebensrhythmus und zugleich ihr eigenes Lebensgleichmass, das wir Menschen durch die Art und Weise unseres Denkens und Fühlens aus unserem Bewusstsein heraus bestimmen.      

Sämtliche Körper im gesamten Universum sind einer Schwingung eingeordnet und geben als Folge davon Töne von sich, die im Zustand der meditativen Versenkung unter Umständen wahrnehmbar sind, wenn man sich sehr intensiv auf sie konzentriert. So ist es uns auch möglich, durch unsere Gedanken Tonschwingungen in unserem Kopf auszulösen. Diese sind mathematisch errechenbar, weil sie auf einer ganz bestimmten Frequenz liegen. Jeder Gedanke und jedes Wort birgt in sich die Schwingungszahl, also die Frequenz eines Tones. Unsere Gedanken und Gefühle erzeugen im Zusammenspiel mit den Gedanken und Gefühlen aller anderen Menschen entweder harmonisch ineinander schwingende Töne, oder ein Konglomerat disharmonischer Töne. Jeder Gedanke ist ein Energie- resp. Kraftpaket mit positiver, negativer oder neutral-positiv-ausgeglichener Potenz. Aus unseren Gedanken gehen die Gefühle, Worte, Taten und Handlungen hervor, die wiederum Schall- resp. Energieschwingungen sind und Zustandsveränderungen der grob- und feinstofflichen Materie bewirken, indem sie auf die Psyche der Mitmenschen und auf grobmaterielle Dinge einwirken.
So fliesst ein schöpferisches Prinzip in das andere, denn alle  spielen ineinander und bilden in ihrem Zusammenwirken eine untrennbare schöpferische Einheit.
Je wertvoller resp. schöpfungsgesetz-konformer unser Denken und Fühlen sowie unser Bewusstsein auf Liebe, Mitgefühl, Frieden, Freiheit, Harmonie, wahres Wissen und schöpferisch-natürliche Weisheit ausgerichtet sind, desto feiner, höher, schneller und harmonischer schwingt unsere individuelle Bewusstseinsfrequenz und desto kraft- und energievoller ist unser Bewusstsein, was sich positiv auf unsere Nerven, die Organe, auf alle Zellen und damit förderlich auf unsere Gesundheit im allgemeinen auswirkt. Durch unsere Gedanken und Gefühle erzeugen wir ständig unsere persönlichen Schwingungen, Töne und „Kraftpakete“ und tragen damit unseren ganz individuellen, schöpferisch-kreativen Teil entweder zur Harmonie oder Disharmonie von uns selbst, unserer Umwelt, unserer Mitmenschen und der kosmischen Ordnung bei. Unsere Gedanken und Gefühle bestimmen den positiven, negativen oder neutral-positiv-ausgeglichenen Verlauf unseres gesamten Lebens; sie sind die ursächlichen Kräfte unserer Selbstbestimmung. Durch die Macht der Gedanken schaffen wir uns in unserer Psyche den Himmel oder die Hölle, beeinflussen damit unsere gesamte Umwelt und wirken fluidalkräftemässig in das tägliche Leben sowie in unsere nahe und ferne Zukunft hinein. Unsere Gedankenemanationen (Anm. Lat. Emanatio „Ausfliessen“, „Ausfluss“, ist ein Begriff der Philosophie und der Religionswissenschaften. Er bezeichnet in metaphysischen und kosmologischen Modellen das „Hervorgehen“ von etwas aus seinem Ursprung, der es aus sich selbst hervorbring) und ihre bestehenbleibenden Schwingungen in  Form von feinstofflich-fluidalen Ablagerungen sind mit dem Kollektiv der gesamten Erdenmenschheit verwoben und somit mitbestimmend für den Weg und das Schicksal der ganzen Menschheit. Damit tragen wir eine grosse Verantwortung uns selbst und allem Leben gegenüber, die wir in bewusster Weise zum Positiven und Guten, zu unserem eigenen Wohl und zum Gesamtwohl aller Menschen und der Schöpfung selbst nutzen sollten.

„Sieben Prinzipien der Wahrheit des Lebens im Geistigen, Physischen und Bewussten sind gegeben in aller Existenz.“ Nokodemion-Henoch

1. Das erste Prinzip fundiert in der Existenz des allumfassenden Geistigen des schöpferischen, allbelebenden Geistes im Geistigen, Physischen und Bewussten, und so also in allem Geistigen und Materiellen.

2. Das zweite Prinzip fundiert in der Gleichheit und Gleichwertigkeit aller Dinge des Geistigen, Physischen und Bewussten, so also alle Dinge sowohl des Geistigen als auch des Materiellen in Gleichheit und Gleichwertigkeit gegeben sind.

3. Das dritte Prinzip ist die alluniverselle und allexistenzielle Schwingung aller Formen des Geistigen, Physischen und Bewussten, und so also in allem Geistigen und Materiellen.

4. Das vierte Prinzip ist die Zweipoligkeit aller Dinge alles Existenten, und so also die Gegenpoligkeit aller geistigen und materiellen Werte und Faktoren in ihrer Zusammengehörigkeit.

5. Das fünfte Prinzip ist das Gleichmass aller Dinge im Geistigen, Physischen und Bewussten, und so also in allem Geistigen und Materiellen.

6. Das sechste Prinzip ist das Gesetz des Zusammenhanges aller in Erscheinung tretenden Vorkommnisse und Geschehen, so also im Geistigen, Physischen und Bewussten, und so also gegeben in allem Geistigen und Materiellen.

7. Das siebente Prinzip ist das der allumfassenden Evolution aller Dinge aller Existenz im Geistigen, Physischen und Bewussten, und so also in allem Geistigen und Materiellen.

Quellen:

Wissenschaftlich-physikalische Erklärungen: http://de.wikipedia.org/wiki

FIGU-Bulletin Nr. 34

FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 38

FIGU-Geisteslehrebrief Nr. 127

(Veröffentlicht in "Stimme der Wassermannzeit" Nr. 167 vom Juni 2012)