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Gelassenheit

Gelassenheit ist das Praktizieren einer gesunden gedanklich-gefühlsmässigen Distanz zu allen Dingen des Äusseren und Inneren.

Gelassenheit verhindert ein vorschnelles und unüberlegtes Einmischen in alle Belange, die einer reiflicheren Überlegung bedürfen, um erkennen zu können, ob und wie in einer Sache gehandelt werden muss.

Gelassenheit ist der Ausfluss einer neutral-positiven Betrachtungsweise des Menschen, der gelernt hat, alle Dinge zuerst so zu sehen, wie sie sind, ohne sich darüber eine vorgefasste Meinung zu bilden um dadurch nicht in schnellen Aktionismus zu verfallen.

Gelassenheit stärkt die Psyche, das Bewusstsein und die Nerven, die nicht unnötig durch aufgepeitschte Gedanken, Gefühle und Emotionen aufgewühlt und erregt werden.

G
elassenheit nimmt das Unveränderliche und Unvermeidliche als gegeben an und ermöglicht dem Menschen, aus den Umständen das Beste zu machen.

Gelassenheit hat nichts mit Gleichgültigkeit oder Teilnahmslosigkeit gemein, denn sie ist die Vorbedingung für ein ausgeglichenes und menschliches Denken, Fühlen und Verhalten.

Gelassenheit lernt der Mensch am besten und effektivsten durch das Praktizieren einer neutralen Meditation, in der er das gedankenfreie, absolut neutrale Reinbeobachten und den daraus hervorgehenden Klarblick erlernt.

(Veröffentlicht in FLD-aktuell, Ausgabe 6, August 2013)