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Ausgeprägter Gerechtigkeitssinn bei Kleinkindern festgestellt
Das deutsche Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hat am 18. Juni 2015 einen Forschungsbericht veröffentlicht, der den Einfluss der Eltern auf den Gerechtigkeitssinn der Kinder belegt. Gemäss der Geisteslehre ist dieser Gerechtigkeitssinn in der menschlichen Geistform durch geistenergetische Programmierung schon seit ihrer Kreierung durch die Schöpfung Universalbewusstsein als Grundwert vorhanden. Dieser Wert muss jedoch – wie beispielsweise auch die anderen eminent wichtigen Werte Liebe, Frieden, Freiheit, Harmonie, Mitgefühl, Empathie usw. – durch ein in Sich-Hineinhören des Menschen und das bewusste Ausrichten auf die schöpferisch-natürlichen Impulse und die schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote aufgefangen, bewusst verarbeitet und gepflegt werden, wenn der Mensch diese Güter in seinem Alltagsleben verwirklichen möchte. Dadurch kann jeder Mensch sein Leben glücklicher, harmonischer, friedlicher und liebevoller gestalten. Eine Anleitung hierfür bietet jedem Menschen die ‹Lehre der Wahrheit, Lehre des Geistes, Lehre des Lebens›, zu der auch die folgende Lehrschrift gehört.
Zitat aus der FIGU-Gratisschrift ‹Bewusst Liebe, Wissen, Weisheit und Mitgefühl entwickeln und anwenden› von BEAM:
Dass für das Entwickeln von Liebe, Wissen, Weisheit und Mitgefühl eine entsprechend lebensbejahende Einstellung und rechtschaffene Verhaltensweise von Notwendigkeit ist, ist unbestreitbar, wobei diese Werte jedoch bereits im Kindesalter erlernt werden müssen. Massgebend hierzu sind die Erziehenden, durch die eine gute und wertvolle Erziehung und eine mitfühlsame Motivation auf die zu erziehenden Kinder übertragen werden muss. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Erziehenden irgendeinem Glauben oder der Wahrheit anhängig sind, denn wichtig ist nur das Mitgefühl und die mitfühlsame Motivation sowie die diesbezügliche Anteilnahme, die den Kindern entgegengebracht werden. Und nur durch dieses Mitgefühl sowie durch die Liebe und die mitfühlsame Motivation wird das Ganze effectiv. So aber, wie diesbezüglich bereits die Kinder durch eine entsprechende Erziehung zur Entwicklung von Liebe und Mitgefühl, wie auch zu Wissen und Weisheit mitfühlsam motiviert werden, so kann dies der Mensch im Erwachsensein in eigener Regie für sich selbst tun und sich bewusst dem Erschaffen von Liebe, Wissen, Weisheit und Mitgefühl hingeben. Wird eine mitfühlsame Motivation bereits durch die Erziehung in der Kindheit übertragen, dann erinnert sich der Mensch sein Leben lang daran. Die Wirksamkeit der Motivation ist dabei davon abhängig, wie einfühlsam und tiefgreifend sie geprägt ist. Für den Fall, dass die Motivation weder in der Kindheit noch im Erwachsensein anschlägt und dadurch weder Liebe, Wissen und Weisheit noch Mitgefühl entwickelt werden kann, dafür ist der falsch und schlecht ausgeprägte Charakter und die erzieherische Unfähigkeit der Erziehenden verantwortlich. Dies aber weist darauf hin, dass bei den Erziehenden selbst die Werte Liebe, Wissen, Weisheit und Mitgefühl fehlen oder nur äusserst schwach ausgeprägt sind, folgedem sie diese auch nicht den zu Erziehenden vermitteln können. Dadurch handeln sich die Erziehenden, namentlich die betreffenden Eltern, einen schlechten Ruf ein.
Nun der Bericht im SPIEGEL unter dem Titel ‹Empathie für Benachteiligte: Dreijährige zeigen überraschend viel Mitgefühl›
Kinder haben einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Wird einem Menschen etwas weggenommen, setzen sich schon die Jüngsten für das Opfer ein, als wären sie selbst betroffen. Meine Schokolade, meine Puppe, mein Stift: Kinder wissen ganz genau, was ihnen gehört. Sie wissen aber offenbar auch, dass es nicht richtig ist, anderen Menschen Dinge wegzunehmen. Schon Kleinkinder hätten einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, berichten Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der University of Manchester in Großbritannien. Wenn anderen etwas weggenommen wird, setzten sich schon Dreijährige für die Geschädigten ein - als wären sie selbst die Leidtragenden. In zwei Studien, veröffentlicht im Fachmagazin "Current Biology", konfrontierten die Psychologen Drei- und Fünfjährige mit Hilfe von Handpuppen mit verschiedenen Situationen. Dabei nahm eine Puppe entweder ihnen oder aber einer anderen Puppe einen Stift, Gummibärchen oder Spielzeuge weg. Dabei beobachteten die Forscher, wie die Kinder reagierten. Holten sie die Beute zurück? Blieben sie passiv? Gaben sie Stift, Schokolade oder Puppe zurück? Oder versteckten sie diese in einer Höhle?
Eltern sollten auf Gerechtigkeitssinn setzen
Von den verschiedenen Optionen wählten die Dreijährigen am ehesten jene, dem ursprünglichen Besitzer den Gegenstand wieder zurückzugeben, sagt Co-Autorin Katrin Riedl. "Ist das nicht möglich, dann versuchen sie zumindest, den Dritten daran zu hindern, den weggenommenen Gegenstand zu nutzen." Die Wissenschaftler ziehen daraus den Schluss, dass schon kleine Kinder vor allem die Konsequenzen für das Opfer im Blick haben. Dabei neigen sie eher dazu, dem Opfer zu helfen, als den Profiteur zu bestrafen. "Die Sorge um andere, zum Beispiel in Form von Empathie, scheint ein Hauptbestandteil des menschlichen Gerechtigkeitssinns zu sein", erklärt Keith Jensen von der Universität Manchester. Die Forscher leiten daraus Hinweise für die Erziehung ab. "Eltern können den Gerechtigkeitssinn fördern, wenn sie neben Bestrafung vor allem auf wiederherstellende Gerechtigkeit setzen", erläutert Riedl. "Der Moment der Wiedergutmachung ist offensichtlich viel eindrücklicher als reine Bestrafung."
In einer Studie von 2012 hatten die Forscher Schimpansen, die nächsten Verwandten des Menschen im Tierreich, mit ähnlichen Situationen konfrontiert. "Sie hatten Artgenossen nur bestraft, wenn ihnen selbst etwas weggenommen wurde", berichtete Riedl. "Wurde ein anderer geschädigt, war ihnen das meist egal - auch wenn es Verwandte waren und das Opfer heftig protestierte.

Quelle:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/dreijaehrige-setzen-sich-fuer-opfer-von-ungerechtigkeit-ein-a-1039440.html