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Das neue Buch ‹Gesetze und Gebote des Verhaltens - Probleme des Lebens meistern› von Billy/BEAM   -   Eine echte Lebenshilfe       

Billy spricht bzw. schreibt in seinen Werken (Bücher, Broschüren, Kleinschriften, Artikel, Interviews, Fragenbeantwortungen usw.) immer wieder über die zentralen menschlichen Werte Liebe, Frieden, Freiheit, Mitgefühl und Harmonie. Viele von uns Lesern mögen sich fragen, wie denn diese Werte bei uns selbst und im Umgang mit den Mitmenschen angegangen und in die Wirklichkeit umgesetzt werden können. Die Frage ist: „Wie kann ich mein Leben in konkreter Weise freudvoller, friedlicher, harmonischer und glücklicher machen?“ Wir alle sind soziale Wesen, die auf ein gesundes Miteinander in Liebe, Verständnis, Mitgefühl, Rücksicht, Güte, Frieden und Freiheit angewiesen sind und uns durchwegs offen oder zumindest im Verborgenen danach sehnen. Oft ist dieser Drang nach Glück, Liebe und Harmonie schon unter den Lasten und Anforderungen des Alltags verschüttet und wir sind des Glaubens, dass die Verwirklichung dieser hohen Werte ein unerfüllbarer Traum bleiben müsse. Das ist jedoch ein Irrtum, denn wie bei allem im Leben haben wir es immer selbst in der Hand, unsere Beziehungen, Freundschaften sowie das Zusammenleben in der Familie und im Beruf usw. harmonischer und glücklicher zu gestalten und alles so zu verwirklichen, wie wir es uns wünschen. Der Schlüssel dazu liegt, wie könnte es anders sein, in unserem eigenen Bewusstsein, in unseren Gedanken und den daraus hervorgehenden Gefühlen, die unsere Psyche formen, wobei sich wiederum alles in Wechselwirkung positiv oder negativ aufeinander auswirkt und gegenseitig beeinflusst.         
Das neue Buch ‹Gesetze und Gebote des Verhaltens – Probleme des Lebens meistern› von Billy/BEAM gibt uns einen psychologisch höchst fundierten, einfühlsamen und sofort in die Praxis umsetzbaren Leitfaden in die Hand, wie wir in puncto zwischenmenschlicher Schwierigkeiten und Konflikte am wirkungsvollsten und effektivsten mit uns selbst und mit den Menschen umgehen sollten. Oftmals sind unsere Beziehungen zu anderen Menschen problembehaftet und durch ausartende Emotionen und Gefühle wie Hass, Eifersucht, Abneigung, Unverständnis, Schuldgefühle, Gewissensbisse, Lieblosigkeit usw. belastet. Mit enormem psychologischem Wissen, grosser menschlicher Weisheit, mit Mitgefühl, Güte und aus fundierter Erfahrung heraus macht uns Billy in seinem neuen meisterlichen Buchwerk klar, dass grundsätzlich bei allen zwischenmenschlichen Problemen die Lösung wir immer selbst in der Hand haben. Sowohl die ursächlichen Faktoren zwischenmenschlicher Konflikte  als auch die Möglichkeiten zur Auflösung, Erkennung und Neutralisierung von Problemen, Streitigkeiten, Aggressionen usw. liegen in uns selbst. Wenn wir einen Kampf mit uns selbst oder mit anderen Menschen ausfechten, liegen die Ursachen für deren Entstehen zumeist in unserem eigenen Denken, Fühlen und Verhalten begründet, weil wir letztlich in uns selbst Ablehnung, Antipathie, Abwehr oder sogar Hass aufgebaut haben und diese Unwerte an die Mitmenschen abstrahlen oder auf sie projizieren.
Die weisen Ratschläge von Billy zeigen uns Wege auf, wie wir uns selbst und den Mitmenschen, mit denen wir im Clinch liegen, vergeben und verzeihen können. Des Weiteren zeigen uns die Empfehlungen von Billy auf, wie wir uns gegenüber Aggressionen und verbalen Angriffen am besten verhalten und so die Situation neutral-positiv meistern können. Es ist von Notwendigkeit, Frieden mit sich selbst und den Mitmenschen zu schliessen. Dazu müssen wir lernen, unsere innere Haltung, unsere untergründigen Antriebe, Hoffnungen, Erwartungen und Projektionen wirklichkeitsgetreu zu erkennen, wodurch wir uns in die Lage versetzen müssen, mit unseren Gedanken, Gefühlen und Energien intelligent und gewaltlos umzugehen. Wenn wir gewillt sind, uns auf die Ursachen eines Problems einzulassen und uns für eine Lösung zu öffnen, indem wir vergebungsbereit auf uns selbst und den anderen Menschen zugehen, mit dem wir ein Problem austragen, dann ist schon sehr viel zur Heilung der Wunden getan, die wir uns zufügen. Psychische Wunden der verschiedensten Art belasten uns bewusst oder unbewusst vielleicht schon jahrelang oder ein Leben lang. Sie verschwinden aber nicht von selbst gemäss dem alten, jedoch falschen Sprichwort ‹Die Zeit heilt alle Wunden›, sondern müssen von uns selbst erkannt, umfänglich analysiert und geheilt werden. Dies erfordert einen für viele von uns ungewohnt liebevollen Umgang mit sich selbst und den Mitmenschen, wobei allein schon das blosse Erkennen der Ursachen eines Konflikts und das gedanklich-gefühlsmässige Zugehen auf den darin involvierten Mitmenschen vieles in uns an aufgestauten Gefühlen und Emotionen lösen und in positive  Energie umwandeln kann.            

Zitat aus ‹Gesetze und Gebote des Verhaltens›, Kapitel 110, Seite 258:

„Wirst du, Mensch der Erde, von einem anderen Menschen verbal oder tatsächlich angegriffen, dann gehst du sofort zur Abwehr über, denn als Mensch neigst du dazu, sofort eine Verteidigungsstellung zu beziehen, einen Gegenangriff zu starten oder einfach wegzurennen. Bei verbalen Angriffen jedoch solltest du stets darauf bedacht sein, den Angriff zu analysieren, um das zu verstehen, was dahintersteckt. Die Wahrheit ist, dass ein verbaler Angriff sehr oft nur ein Hilferuf eines anderen Menschen ist, der sich in einer Notlage befindet, aus der er sich nicht ohne Hilfe zu befreien vermag.  … Und wenn du wahrnimmst, dass der Angriff auf dich ein Hilferuf ist, dann musst du offen darauf reagieren und auf den dich angreifenden Menschen zugehen, und zwar nicht einfach, um gegen den Angriff zu kontern, sondern um ihn auf eine gute und gesunde Art und Weise beizulegen. Bringst du das durch Verstand und Vernunft sowie durch Liebe und weises Handeln zuwege, dann wirst du feststellen, dass sich der andere Mensch in die Reihe jener Menschen einordnet, auf die du dich in jeder Lage und Situation verlassen und auf deren Unterstützung du ständig zählen kannst.“           

Für alle wichtigen Konfliktsituationen gibt uns Billy das Rüstzeug für das Praktizieren der ‹Gewaltsamen Gewaltlosigkeit› an die Hand. So zum Beispiel die Empfehlung, dass wir bei verbalen Angriffen nicht einfach dem alteingesessenen Reflex nachgeben sollten, selbst aggressiv zu werden. Vielmehr sollen wir jeden Angriff auf uns in neutraler Nüchternheit einfach registrieren und ihn als unpersönliches, nicht egobezogenes Ereignis identifizieren. Dadurch wird es uns immer besser gelingen, den für die Neutralität notwendigen Abstand aufzubauen, einen Angriff nicht an sich herankommen zu lassen und die Attacke als das zu sehen, was sie in Wirklichkeit ist: Als einen Ausbruch aggressiver Emotionen eines Menschen, der die Kontrolle über sich verloren hat und dem wir nach Möglichkeit mit Offenheit, Vernunft, Mitgefühl, Sanftmut, Liebe und Frieden begegnen sollen. Von dieser nicht erwarteten Reaktion wird der Aggressor in der Regel dermassen überwältigt resp. bass erstaunt sein, dass seiner ausgearteten Energie schlagartig der Boden unter den Füssen entzogen wird. Dadurch kann er quasi aus seinem Zustand der Aggression oder gar der Raserei aufwachen und die Kontrolle über sich zurückgewinnen. Erfährt er, dass sein Angriff ins Leere läuft, weil sich der Angegriffene nicht provozieren lässt und der von ihm attackierte Mensch mit Ruhe, Mitgefühl, Güte und Besonnenheit reagiert, dann wird die Energie des Angreifers mit einem Mal ins Leere laufen und verpuffen. Für die meisten von uns wird das eine völlig neue Erfahrung sein, wenn wir bei verbalen Angriffen die eigenen im Inneren ablaufenden Gedanken, Gefühle und Emotionen reinbeobachten und uns nicht zu spontan-aggressiven Gegenreaktionen hinreissen lassen. Die aufsteigenden Gedanken- und Gefühls- bzw. Emotionsregungen sollen einfach nur als unpersönliche, flüchtige Psychebewegungen wahrgenommen und registriert werden, weiter nichts. Wir gewinnen damit einen wohltuenden Abstand zu den Dingen und werden Sieger über die bösen Ausartungen unserer eigenen Gedanken, Gefühle und Emotionen. Dadurch gewinnen wir wertvolle Zeit, um mit dem Angriff nüchtern umzugehen, die Kontrolle über die Situation zu gewinnen und friedenstiftend mit dem Aggressor umzugehen. Billy würdigt die Geduld als zentrale Tugend im Umgang mit Problemen und Konflikten und beschreibt ausführlich die verschiedenen Formen der Geduld, die für uns eine wichtige Fähigkeit ist.       
Die Lehren des Buches ‹Gesetze und Gebote des Verhaltens - Probleme des Lebens meistern› müssen im Alltagsleben immer wieder rekapituliert und eingeübt werden, wie es bei allen Geisteslehreschriften der Fall ist, wenn sie uns einen praktischen Wert und Nutzen bringen sollen. Ich kann Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, daher die Lektüre und das genaue Studium dieses Werkes nur wärmstens ans Herz legen. Sie werden ungeheuer viel davon profitieren und ihr Leben mit ihren zwischenmenschlichen Beziehungen zum Liebevollen, Guten, Friedvollen und Glücklichen umformen und das wahre Leben in sich zum Erblühen bringen können, wenn sie gewillt sind, die weisen Ratschläge von Billy/BEAM in die Wirklichkeit umzusetzen. Dies zu Ihrem eigenen Wohl und Glück und getreu dem Friedensmeditationsspruch ‹Salome gam nan ben Urda, gan njber asala Hesporona› – ‹Frieden sei auf der Erde und unter allen Geschöpfen›.        

(Veröffentlicht in FLD-aktuell Nr. 8, April 2014)