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Leihmutterschaft – eine menschenverachtende Praxis

Leihmutterschaft
Eine Leihmutter ist eine Frau, die für die Dauer einer Schwangerschaft ihre Gebärmutter ‹verleiht›, um anstelle einer anderen Person ein Kind zur Welt zu bringen. Reproduktionsmedizinisch gibt es dafür folgende Möglichkeiten:
1. Der Embryo, der das genetische Potential der bestellenden Eltern hat, kann der ‹Tragemutter› implantiert werden. Die genetische Mutter, die den Auftrag gegeben hat, wird später die soziale, die ‹Sorgemutter› sein. Die soziale Mutter und die gebärende Frau sind verschiedene Personen.
2. Die ‹Tragemutter› kann mit dem Sperma des Mannes des auftraggebenden Paares inseminiert (Anmerkung: befruchtet, besamt) werden. Dann sind genetische und austragende sowie gebärende Frau identisch, die soziale Mutter ist ‹lediglich› die Frau des genetischen Vaters.

In der Europäischen Union ist in 15 der 28 Mitgliedstaaten der EU die Leihmutterschaft verboten (Stand: 2014). In Russland
und in den Vereinigten Staaten sind Leihmutterschaften unter anderem für homosexuelle Paare möglich und werden in Anspruch genommen. Auch in Belgien und Griechenland sind Leihmutterschaften erlaubt.  Ebenso sind im Vereinigten Königreich, Israel, in Australien und in den Niederlanden Leihmutterschaften erlaubt. (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Leihmutter)

Die körperlichen Folgen: Bei der oben zuerst genannten Variante wird der Leihmutter ein durch künstliche Befruchtung erzeugter Embryo eingesetzt, es erfolgt also zuerst eine Reagenzglasbefruchtung, die grosse Gefahren in sich birgt, weil enorme Risiken in bezug physischer und bewusstseinsmässiger Fehlbildungen bestehen. Herzdefekte und Kiefer-Gaumenspaltendefekte sowie Deformationen und Defekte der Nieren können ebenso gegeben sein wie Bewusstseinsstörungen, Schizophrenie, Cerebralschäden, Gedanken- und Gefühlsstörungen und damit psychische Leiden, nebst dem Down-Syndrom, bestimmten Krebsformen und einer chronischen Immunschwäche. Bei der natürlichen Schwangerschaft durchschleust die Eizelle nach dem natürlichen Eisprung den Eileiter, in dem auch die Befruchtung erfolgt. Durch die weitere Bewegung durch den Eileiter durchläuft das befruchtete Ei ein Milieu, das für die weitere Entwicklung der Eizelle sehr wichtig ist und dieser notwendige Impulse, Hilfen und Signale vermittelt, die sowohl für die Schwangerschaft selbst, wie aber später auch für die Vollentwicklung und für die Geburt wichtig sind. Genau dieser äusserst wichtige Vorgang kommt jedoch durch die Befruchtung im Reagenzglas nicht zustande. Und genau das ist das unlösbare Problem, denn dass der Durchgang durch den Eileiter fehlt, führt zu Fehlentwicklungen. Es werden Gene ebenso falsch aufgeschaltet, wie andere auch falsch abgeschaltet werden, wozu auch die Wachstumsgene gehören, die fehlgesteuert werden. Dadurch werden Kinder schon in früher Zeit übergewichtig, was sich bis ins hohe Alter erhalten kann. Vielfach treten auch vergrösserte Innenorgane in Erscheinung, die irreparabel ausarten können. Besonders minderwertige Spermien, die defekte Gene in sich tragen, die in die Eizellen eingebracht werden, führen zu schweren körperlichen, psychischen und bewusstseinsmässigen Missbildungen. Ausserdem wird beim Einbringen der Spermien in die Eizellen deren Spindelsystem verletzt, das für die Trennung der Chromosomen verantwortlich ist. Das wiederum bildet einen weiteren Faktor zu Risiken, aus denen allerlei Missbildungen, Krankheiten und eine Immunschwäche sowie geschlechtliche Deformationen usw. entstehen können. (Quelle: Plejadisch-Plejarische Kontaktberichte der FIGU, 231. Kontakt, Wassermannzeit-Verlag).

Die psychischen Folgen: «Für das Kind hat sich ein Universum während der Schwangerschaft gebildet, von Herzgeräuschen über die Ernährung bis zur Stimme und Bewegung. Nach der Geburt wird das Kind dem entrissen», sagt Bettina Bonus, Ärztin aus Bonn, die seit 20 Jahren mit Adoptivkindern und Pflegefamilien arbeitet. «Die biologischen Eltern wirken aus Sicht des Kindes zunächst fremd. Das kann zu einer Art Frühtraumatisierung führen - unabhängig davon, wie zärtlich und einfühlsam die ‹neuen› Eltern sind.»
Dass Kinder schon in der Schwangerschaft massgeblich von der Mutter geprägt werden, bestätigen Hirnforscher. Dem Neurobiologen Gerald Hüther von der Universität Göttingen zufolge erzeuge nichts so viel unspezifische Erregung im Hirn eines Kleinkindes wie das plötzliche Verschwinden der Mutter.
Der Verlust der engsten Bezugsperson sei die massivste Störung, die das sich entwickelnde Gehirn treffen könne. «Das Kind hat sich etwa an die Duftstoffe der Mutter im Fruchtwasser gewöhnt und mag diese auch nach der
Geburt am liebsten. All das, was für das Kind in der Gebärmutter erfahrbar ist, wird in seinem Gehirn verankert», sagt Hüther. Hinweise dafür, dass eine Trennung von der gebärenden Mutter Folgen für das Kind hat, finden sich auch in einer britischen Studie. Nach statistischen Kriterien fallen sie zwar nicht ins Gewicht, aber die Forscher stellten eine Tendenz fest. «Die Leihmütterkinder-Familien haben im Vergleich zu anderen Familien leicht erhöhte Stresswerte. Ausserdem deutet sich bei ihnen ein Trend an zu grösseren Problemen beim Verhalten der Kinder, den Emotionen und den Familienverhältnissen», schreiben die Autoren.

Bewertung der Leihmutterschaft aus Sicht der Geisteslehre: Aus Sicht der Geisteslehre, auch ‹Lehre des Geistes, Lehre der Wahrheit, Lehre des Lebens› genannt, ist die Leihmutterschaft nicht akzeptabel resp. verwerflich, weil sie nicht mit der Menschenwürde vereinbar ist und das Kind dabei zu einer Handels- und Geschäftsware degradiert resp. erniedrigt wird. Die Gründe für die strikte Ablehnung sind sowohl physisch-genetischer als auch sittlich-moralischer Natur, zudem ruhen sie in der Gesamtverantwortung der Erdenmenschen für den Fortbestand ihrer Lebensgrundlagen und des gesamten Planeten, der durch das unverantwortliche Heranzüchten einer Überbevölkerung auch mittels künstlicher Befruchtung und Leihmutterschaften usw. noch zusätzlich bedroht wird.
Es ist mit Sicherheit so, dass das Kind unterbewusst die Tatsache dessen wahrnimmt und im Unbewussten des Gedächtnisses abspeichert, dass es von seiner leiblichen Mutter weggegeben und an die genetischen resp. die ‹Bestell-Eltern› wie eine Ware ausgeliefert wird. Es handelt sich dabei definitiv um einen herabwürdigenden ‹Verkauf› eines heranwachsenden Menschen, der diesem ‹Geschäft› hilflos ausgeliefert ist. Jeder Mensch hat das natürliche Anrecht auf  Eltern, die ihn sowohl in Liebe auf dem natürlichem Weg zeugen, als auch – seitens der Mutter – fürsorglich austragen und gebären.
Während der Schwangerschaft bildet sich der Grundcharakter des Kindes im Mutterleib. Entscheidend für das charakterlich-bewusstseinsmässige Rüstzeug und damit für die gesamte Lebensfähigkeit des neuen Menschen ist dabei in erster Linie die Beziehung der austragenden Mutter zu dem in ihrem Bauch heranwachsenden Kind. Wenn nun die Gedanken, Gefühle und Emotionen sowie die ganze Grundeinstellung der Leihmutter zum Embryo – was wohl die Regel sein dürfte – vom Gedanken geprägt ist, dass das Kind nicht ihr eigenes ist, es nur gegen ein Honorar ausgetragen wird, und dann wieder wie ein Stückgut weggegeben wird, dann löst das unweigerlich in der Psyche des Kindes unterbewusste resp. unbewusste Impulse dessen aus, ungeliebt zu sein und wie eine gefühlloses Wesen behandelt zu werden, das nur im Körper der Leihmutter ausgetragen wird, um letztendlich weitergereicht resp. verkauft zu werden, was zwangsläufig einen schweren Schaden im sich unbewusst bildenden Selbstwertgefühl des Kindes verursacht.  Dieses Gefühl der Wertlosigkeit resp. Minderwertigkeit resp. des Nicht-Geliebt-Seins wird im Unbewussten des Gedächtnisses gespeichert und untergräbt von dort aus unterschwellig, aber permanent das Selbstwertgefühl des Embryos, was sich über die Geburt hinaus in das weitere Leben hineinträgt. Wenn schon die in Wahrheit leibliche, weil austragende (wenn auch nicht genetische) Mutter keine langfristige Bindung zum Kind in ihrem Körper aufbauen will resp. kann oder darf, weil sie es ‹nach getaner Arbeit› wieder weggeben muss, wo soll das Kind dann noch einen psychischen Halt finden, wem soll es noch vertrauen können und wie soll unter diesen Voraussetzungen ein gesundes Selbstvertrauen aufgebaut werden? All diese wichtigen Kräfte für den Aufbau eines soliden Grundcharakters des ungeborenen Kindes stehen im Falle der Leihmutterschaft auf  brüchigen Beinen und verlieren spätestens dann vollends ihre Basis, wenn die Leihmutter das Kind an die Käufer der bestellten ‹Ware Mensch› abgibt und ihm damit vermittelt, dass es von ihr nicht erwünscht resp. nicht geliebt wird – ein Trennungs- und Verlustschock, der sich als tiefes Trauma im Unterbewusstsein des Kindes einprägt. Kein Wunder, wenn dann diese als Kaufsache missbrauchte und lieblos in die Welt gesetzte Kinder keinen Halt im Leben finden und später vielleicht auf die schiefe Bahn geraten, wo sie dann im schlimmsten Fall beispielsweise als religiös-fundamentalistische Terroristen enden, die ihre Lebensangst hinter einer extremistischen Ideologie verstecken.
Wichtig beim Aufbau des kindlichen Grundcharakters ist daneben auch die Beziehung der Mutter zu ihrer Umgebung ist, auch was sie denkt, tut und isst. Schon mit einer künstlichen Befruchtung fehlt das liebevolle Zeugen des Kindes; wenn nun dazu noch die Schwangerschaft nur des Geldes wegen durchlebt wird, ohne dass die Leihmutter dem Kind auf  Dauer  die ‹richtige› Mutter sein kann und darf, womit eine liebevolle Mutter-Kind-Beziehung ausgeschlossen ist, dann ist das Kind im wahrsten Sinne des Wortes des Mammons wegen verraten und verkauft. Auch eine finanzielle Notlage der Leihmutter rechtfertigt nicht ihr Tun sowie das Handeln der Bestelleltern, denn der vielleicht lebenslang unter den Folgen ihres egoistisch-lieblosen Tuns leidende Mensch ist in jedem Falle das Kind.

Rechtliche Verwirrungen um die Elternschaft: Mit der Leihmutterschaft können bizarre Familienkonstellationen entstehen. Im einfachen Fall wird nur der Uterus der Leihmutter gebraucht. Sperma und Eizelle stammen von den Eheleuten. Häufig hapert es aber nicht an der Fähigkeit, eine Schwangerschaft auszutragen, sondern an der Zeugungsfähigkeit. Neben der fremden Gebärmutter wird dann eine fremde Eizelle gebraucht. Um eine enge Bindung zu vermeiden, wird dafür in der Regel eine dritte Frau beteiligt: eine Eizellspenderin. Kommt eine Zeugungsschwäche des Mannes hinzu, benötigt man einen Samenspender. Im Extremfall hat das Kind fünf Eltern – sozialer Vater, Samenspender sowie soziale Mutter, Leihmutter und Eizellspenderin. In Deutschland gilt nach § 1591 BGB: Die Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat. Also ist in Deutschland nach dem Gesetz die Leihmutter die leibliche Mutter, und nicht die genetische Mutter beziehungsweise die sogenannte ‹Sorgemutter›, die das Austragen des Babys in Auftrag gegeben hat und es grosszieht. Diese rechtliche Lage kann weder angefochten werden, noch durch Verträge wirksam geändert werden. Sogar wenn die ‹Sorgemutter› in einer ausländischen Geburtsurkunde als leibliche Mutter angegeben ist, ist ihre Mutterschaft nach deutschem Recht nicht begründet. Die ‹Sorgemutter› ist daher rein rechtlich nicht mit ihrem Kind verwandt. Gleiches gilt auch für den ‹Sorgevater›. Dieser kann jedoch rechtlich die Abstammung des Kindes von sich herstellen, indem er, mit Zustimmung der Leihmutter, formwirksam nach § 1594 BGB die Vaterschaft anerkennt. Das funktioniert natürlich nur, wenn eine tatsächliche genetische Verwandtschaft zwischen Vater und Kind gegeben ist, und vor allem, wenn nicht bereits die Vaterschaft eines anderen Mannes besteht (§1594 Abs.2 BGB). Denn ist die Leihmutter verheiratet, ist nach §1592 Abs.1 BGB ihr Ehemann der rechtliche Vater des Kindes.

Unklarheiten auch mit Geburtsurkunde und Staatsangehörigkeit:
Da die ausländische Leihmutter und ihr Ehemann nach deutschem Recht die Eltern des Wunschbabys sind, hat das Kind auch nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Eine Einreise des Kindes nach Deutschland ist ohne gültige Passpapiere aber nicht möglich. Die Adoption eines Wunschkindes ist wiederum kompliziert. Bei einer Leihmutterschaft in den USA werden die zukünftigen Eltern als leibliche Eltern in die Geburtsurkunde eingetragen. Auch dann erhält das Kind nicht sofort die deutsche Staatsangehörigkeit, da es in den USA geboren wurde. Doch bei der Einbürgerung des Kindes in sein zukünftiges Heimatland helfen in den USA die Leihmutter-Vermittlungsagenturen weiter.

Was ist, wenn das Kind behindert zur Welt kommt, wenn sein Geschlecht oder sein Aussehen oder sonst etwas an der ‹gelieferten Menschenware› den Bestelleltern nicht passt? In den Medien gab es zuletzt (2014) einige Fallbeispiele, dass von Leihmüttern ausgetragene und geborene Kinder von den genetischen Eltern nicht mehr gewünscht waren, weil das Kind behindert zur Welt kam resp. das ‹falsche› Geschlecht oder die ‹falsche› Hautfarbe hatte. Wo bleibt da die angebliche Liebe der Bestelleltern? Davon ist wohl von vornherein nicht viel vorhanden gewesen. Vielmehr handelt es sich beim Antrieb zum Kinderwunsch sehr oft um reinen Egoismus, weil das Elternpaar mit allen Mitteln ein ‹eigenes› Kind haben möchte. Soll so vielleicht auch das unterschwellige Gefühl der vermeintlichen eigenen Unzulänglichkeit resp. Minderwertigkeit bei einer eigenen Unfruchtbarkeit resp. Zeugungsunfähigkeit kompensiert werden?

Was ist mit der Überbevölkerung und dem daraus resultierenden Elend?
Wäre es da nicht viel angebrachter, ein Kind adoptieren?
Wäre es nicht angesichts der horrenden Überbevölkerung und des Leides auf der Erde weitaus sinnvoller und zudem moralisch verantwortbar, ein Kind zu adoptieren, anstatt zur Erfüllung rein egoistischer Bedürfnisse ein Kind per künstliche Befruchtung zu zeugen oder durch eine Leihmutter austragen zu lassen? Ist es nicht menschlicher, ein schon geborenes Kind, das in ärmlichen Verhältnissen zur Welt gekommen oder Waise ist, zu adoptieren anstatt mit künstlichen Mitteln und unlogischer Gewalt noch mehr Kinder in die Welt zu setzen, die sowieso schon von einer zu grossen Masse Erdenmenschen drangsaliert wird? Leider kommen die meisten Menschen nicht einmal auf den Gedanken einer globalen Verantwortung für ihren Heimatplaneten und das für Wohl der Natur, der sie selbst ihr Leben zu verdanken haben. Die Verantwortung scheint immer nur den anderen Menschen zugewiesen zu werden, ‹höchstselbst auf ein ‹eigenes› Kind zu verzichten, wird als völlig unannehmbar, nicht selten sogar als menschenfeindlich, rassistisch usw. strikt von der Hand gewiesen. Offenbar ist hier die Einstellung wieder einmal das in Wahrheit selbst menschenverachtende und traurig-klägliche Motto ‹Nach mir die Sintflut!›. Entgegengesetzt würde es von einem grossen und sehr ehrenwerten Verantwortungsbewusstsein seitens eines Paares zeugen - sei es Frau und Mann in heterosexueller Bündnisliebe oder in völlig gleichwertiger Weise Frau und Frau resp. Mann und Mann in einer homosexuellen Partnerschaft -, beispielsweise bei einer gegebenen Unfruchtbarkeit eines der beiden Partner angesichts der irdischen Überbevölkerungskatastrophe auf ein Kind zu verzichten oder ein Kind zu adoptieren. Ein solches Paar erkennt, dass es für gute Eltern einzig und allein entscheidend ist, ein Kind zu lieben und es in Liebe, Fürsorge, Ehre, Anstand, Respekt, Freiheit, Wissen und Weisheit zu erziehen. Dabei sollte es völlig gleichgültig (im wörtlichen Sinne) sein, ob ein Kind adoptiert wird oder ob es die Gene eines oder beider Partner aufweist. Von Natur aus sind alle Menschen völlig gleichwertig und haben ein Recht auf eine Kindheit in Liebe und Geborgenheit. Geht es einem Elternpaar nur darum, ein genetisch gesehen eigenes Kind vorweisen zu können, dann sind die Eltern diesbezüglich in einem falschen Besitzdenken gefangen, das aus einem egozentrischen und materialistischen Verständnis des Menschseins resultiert. Da alles in der Schöpfung Universalbewusstsein miteinander verbunden ist und aus der einen Quelle des SEINs und Seins entstanden ist, die reingeistiger Natur ist, gilt die Gleichwertigkeit natürlich auch für den Menschen, der dem ihn belebenden Teilstück Schöpfungsgeist sein Leben verdankt, das seine wahre innerste Natur ist. Das Äussere ist immer nur für die Zeit eines aktuellen Lebens eine Art von ‹Verkleidung› resp. das Vehikel und die Wohnstätte der schöpferisch-energetischen Geistform, ohne die der Mensch lebensunfähig wäre und ohne die er kein Mensch mit einer eigenen Persönlichkeit und einem individuellen Bewusstsein und Charakter sein könnte. Daher sollte jedem Menschen Liebe, Achtung, Respekt und Ehrwürdigung entgegengebracht werden, unabhängig von seiner Hautfarbe, seinem Geschlecht, seiner genetischen Abstammung usw. Somit ist es für gute Eltern, die die Schöpfungsgesetze kennen und gebotsmässig nach ihnen leben, nicht von Bedeutung, ob ein Kind von ihnen selbst abstammt oder nicht – entscheidend ist nur die wirkliche Liebe, die sie dem Kind entgegenbringen. Wer stur und egoistisch auf das vermeintliche Recht pocht, ein im Sinne der Genetik eigenes Kind haben zu wollen, erweist sich hinsichtlich der wahren Menschlichkeit und der Verantwortung gegenüber der Gesamt-Menschheit, der Natur und der Schöpfung als noch unwissend und unreif, speziell in bezug auf die verantwortungsvolle Aufgabe der Elternschaft.      
Alles in allem gesehen, ist die Leihmutterschaft ein schmutziges Geschäft, bei der es bezüglich der Menschlichkeit und unter dem Gesichtspunkt einer liebevollen und verantwortungsbewussten Erziehung auf allen Seiten nur Verlierer gibt. Am schlimmsten dran ist das Kind, weil es keine Wahl hat und einfach unter würdelosen und menschenverachtenden Vorzeichen ins Leben gesetzt wird.        

Abschliessend seien vier Verse aus dem Buch ‹Kelch der Wahrheit› von BEAM zitiert, die sich auf die Folgen verantwortungsloser Bündnisschliessungen und Nachkommenszeugungen beziehen und sinngemäss voll auf die Umstände der Leihmutterschaft übertragbar sind.

Kelch der Wahrheit, Abschnitt 4:
5
) Und so durch euch Nachkommenschaft gezeugt wird, soll es im Mass der Einsicht (Vernunft) sein, auf dass das Richtmass der Anzahl aller Völker (Menschheit) nicht in Masslosigkeit (Überbevölkerung) ausarte und die Welt und ihre Wetter, das Aussehen (Natur) und alles Leben, das auf Erden ist, nicht grossen und fortwährenden Schaden (Umweltzerstörung/Klimazerstörung/Ausrottung von Lebewesen/Kriege/Verbrechen usw.) erleiden; also sei das Gebot der Einsicht (Vernunft) und der Masshaltung zur Beugung (Befolgung) gegeben, auf dass kein Unheil über euch und eure Welt komme; also sei geboten, dass ihr euch in Beschränkung (Grenzen) haltet und das Richtmass der Anzahl aller Völker verwaltet (überwacht) und in einer bestimmten Folge von Jahren eine Messung (Volkszählung) ausrichtet (durchführt), auf dass das Mass aller Bewohner der Erde nicht überfüllt werde und in der Anzahl des zu Haltenden (Tragbaren) und Schadenlosen in Begrenzung bleibe (529 Millionen).
Kelch der Wahrheit, Abschnitt 28:
323
) Seht euch einmal die Gebräuche eurer Bündnisschliessungen an, wenn ihr einander ehelicht, sei es zwischen Mann und Weib, zwischen Weib und Weib oder zwischen Mann und Mann, denn alles ist dabei nur darauf ausgerichtet, das Bündnis nur als eine Sache ohne Verantwortung und Verpflichtung zu betrachten, das zudem nach Lust und Laune jederzeit wieder gelöst werden kann, wenn der eine Partner dem andern nicht mehr passt, wenn Geld- oder andere Probleme auftreten, ein Auseinanderleben oder eine Zerrüttung erfolgt; dass dabei noch Kinder in solchen Bündnissen gezeugt oder adoptiert werden, die dann beim ganzen Prozess die hauptsächlichen Leidtragenden sind und dadurch vielfach zu asozialen oder in sich verlorenen Menschen werden, das kümmert euch unter euch Erdenmenschen nicht, welche ihr zu jenen Ungerechten, Verantwortungslosen, Gewissenlosen und Unrechtschaffenen gehört, welche in dieser Art und Weise in einem Ehebündnis einhergehen.
330) Und erkennt ihr euch als jene unter den Erdenmenschen, welche ihr nicht willentlich und nicht bewusst, sondern wahllos gezeugt seid, dann steht euer Verdrängen aller ernsten Gedanken und Gefühle in bezug auf euer Sterben und euren Tod in sehr engem Zusammenhang mit der Gleichgültigkeit und dem moralischen Tiefstand, der bei eurer Zeugung gegeben war; und daraus resultiert vielfach, dass ihr als wahllose und unbestimmte Zeugungsfrucht wie ein
Schatten durch euer Erdenleben lauft, als Unrecht einer leichtsinnigen und entwürdigenden Handlung, weil ihr nicht bewusst gewollt gezeugt wurdet.
331) Und wenn ihr diese Wahrheit nicht erkennt und daher weder den rechten Weg noch Ruhe in eurem Leben finden könnt, dann klammert ihr euch letztlich gekünstelt und krampfhaft an einen Selbstbetrug, indem ihr euch als gewollte Frucht einer Zeugung seht und damit die Verantwortung für euer Dasein ablehnt und ihr daher der falschen Meinung seid, dass eure Verantwortung des Lebens bei denen liege, welche euch gezeugt haben; das aber ist mitnichten so, denn steht ihr einmal im Leben, auch wenn ihr selbst zur Zeugung nichts beigetragen habt, so habt ihr doch die volle Verantwortung für euer Leben wahrzunehmen, für eure Gedanken und Gefühle sowie für all euer Wirken und für eure Taten und Handlungen; das aber bedeutet, auch wenn es euch eure Eltern nicht lehren, dass ihr selbst dafür verantwortlich seid, was ihr in bezug auf euer Leben macht, wie ihr es gestaltet und führt, worauf und wie ihr eure Gedanken und Gefühle ausrichtet und wie ihr euch zur Zeugung, Geburt und zum Leben sowie zum Sterben, Tod und zur Wiedergeburt der Geistform und der Geburt jeder neuen Persönlichkeit stellt.