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Reicher als der Reichste - Ärmer als der Ärmste


Ein an materiellen Gütern, Geld und Hab und Gut armer Mensch kann innerlich reich, wohlhabend und wertvoll sein in bezug auf die Tugenden des wahren Menschseins, die da vor allem sind die Liebe, der innere Frieden, die innere Freiheit, die Harmonie des Bewussteins und der Psyche, das Mitgefühl mit sich selbst und allem existenten Leben sowie das Wissen um die schöpferisch-natürlichen Gesetzte und Gebote. Ein solcher Mensch hat in sich Weisheit als relativ höchstmögliche Form des Wissens gebildet durch das Erkennen, Erleben und Erfahren der Wirklichkeit der Schöpfung und somit die Wahrheit als Gewissheit in Erkennung der Wirklichkeit in seinem Inneren zum Leben erweckt. Ein allein äusserlich reicher und wohlhabender Mensch ist gegensätzlich dazu in seinem Inneren ärmer als der in materiellen Dingen Ärmste, wenn er sich keinen oder nur ein geringes Mass an innerem Reichtum erarbeitet hat. Ein materiell Reicher, aber bewusstseinsmässig-tugendhaft armer Mensch kann nichts von seinem grobstofflichen Reichtum über den Tod hinaus in die feinstoffliche Welt oder sogar darüber hinaus mitnehmen, denn mit dem körperlichen Tod des Menschen wird auch sein materielles Bewusstsein durch den Gesamtbewusstseinblock aufgelöst und in neutrale Energien umgewandelt, aus denen der Gesamtbewusstseinblock wiederum ein völlig neues Bewusstsein mit einer neuen Persönlichkeit formt, die grundsätzlich mit der alten Persönlichkeit nichts mehr zu tun hat. Das innerste Leben und der unvergängliche Reichtum des Menschen ist seine Geistform und der von ihr gebildete Gesamtbewusstseinblock, wobei die von diesem gebildeteten neuen Persönlichkeiten mit ihrem Bewusstsein immer von derselben und ihm zugehörigen Geistform belebt resp. begeistet werden, die allein reinkarnationsfähig ist. Der in diesem Wissen lebende Mensch ist wahrlich innerlich reich, denn er lebt und evolutioniert für die unvergänglichen Werte des wahren Menschseins, deren Essenz nach seinem Sterben und Tod bei der Bildung der nächstfolgenden Persönlichkeit durch den Gesamtbewusstseinblock in das Unterbewusstsein des neuen Menschen eingebettet wird, wenn das Bewusstein zusammen mit der Geistform am 21. Tage nach der Zeugung eines neuen Menschenkörpers in diesen inkarniert, wobei die Geistform reinkarniert. Der im Wissen, in der Wahrheit und in seiner relativen Weisheit gefestigte Mensch macht sich innerlich frei und unabhängig von allen materiellen Einflüssen und Versuchungen, weil er im Bewusstsein der schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote lebt, was ihn vor aller unlogischen Angst und Furcht abschirmt. Ein solcher Wahrheits- und Schöpfungsmensch lebt behütet und beschützt durch die Schöpfung Universalbewusstsein und ihre Wirkprozesse, weil er in Logik, Wissen und Weisheit lebt und damit im Einklang mit sich selbst und mit dem Universum, das immer und überall von den ehernen, geistenergetischen Impulsen der Schöpfung durchdrungen ist.
Der im Bewusstsein des Geistes, der Schöpfung und ihrer Gesetze und Gebote lebende Mensch verbündet sich in jeder Sekunde mit den Kräften seines Bewusstseins und seines Unterbewusstseins und zieht durch sein positiv-neutral-ausgeglichenes Denken und Fühlen die Werte Erfolg, Gesundheit, Liebe, Frieden, Freiheit, Harmonie, Mitfühlsamkeit und wahren inneren Reichtum zu sich heran und lebt damit in Freude, Zufriedenheit und innerem und äusserem Glück. Das behütet und beschützt ihn innerlich auch in schweren Zeiten, weil er in sich selbst geborgen ist. Der im Bewusstein reiche Mensch schwingt in seinem Inneren im Gleichklang mit den Melodien der geistenergetischen Programmierungen der Schöpfung Universalbewusstsein und ist dadurch in Harmonie eins mit sich selbst und der unendlichen, wunderbaren Schöpfung, ihrer Liebe, ihrem Frieden und ihrer endlosen Glücklichkeit.

Der allein an materiellem Hab und Gut reiche Mensch, der nicht auch auf den wahren inneren Reichtum der Tugenden, des Mitgefühls, des Wissens, der Wahrheit und Weisheit achtet, verfehlt seinen Lebenszweck und führt ein evolutiv wertloses Leben. Er beschreitet nicht den Weg der bewussten Evolution, sondern frönt in einseitiger Weise seinen materiellen Gelüsten, Wünschen, Begierden, Neigungen und seiner Gier, die er jedoch nie stillen kann, weil die Gier stetig mehr wächst, je mehr er sie zu befriedigen versucht. Er macht sich selbst zum lebenden Toten in seinem Inneren und wird sich am Ende seiner Tage selbst voller Schmerz fragen müssen, wofür er gelebt hat und was wohl beim Sterben und nach dem Tod mit ihm werden wird.
Er wird darauf keine wahrhaftigen Antworten für sich finden können, weil er sich Zeit seines Lebens nicht mit diesen wichtigen Lebensfragen beschäftigt und nicht nach den wahrlichen Antworten gesucht hat, die er in den schöpferisch-natürlichen Gesetzmässigkeiten hätte finden können.
     

Leben im Geiste
Nur ein Mensch, der wirklich im Inneren lebt
und im Leben nach Liebe, Wissen und Weisheit strebt,
lebt das wahre, schöpferisch-geistige Leben
und kann sich selbst und anderen wahre Liebe geben.