23 Merkmale des wahren Menschseins
1. Ein wahrer Mensch zu sein bedeutet, sich unter keinen Umständen aus der inneren Ruhe, der gedanklich-gefühlsmässigen Harmonie und dem inneren Frieden bringen zu lassen, egal was auch immer im eigenen persönlichen Umfeld oder draussen in der Welt geschehen mag. Damit verbunden sind auch innere Werte wie Bescheidenheit Antimaterialismus, Optimismus, Geduld, Ausdauer und Zähigkeit bei der Eigenevolution.
2. Wahrer Mensch im wahrheitlichen und wirklichen Wortsinne zu sein heisst, sich täglich bewusst zu machen, dass das eigene Selbst in allen Räumen und Zeiten sowie in allen Universen und Dimensionen in relativer Vollkommenheit und in Einheit mit dem grossen Ganzen, der Schöpfung-Universalbewusstsein, lebt und evolutioniert. Der Mensch ist dabei völlig frei und selbstverantwortlich in allen Dingen, Situationen und Entscheidungen seines Lebens, denn einen Schöpfergott, der über den Menschen bestimmt, den gab es nie und wird es nie geben, denn er existiert nur in den wahnhaften Gedanken der Menschen.
3. Der wahre Mensch strebt bewusst danach, im Bewusstsein seines schöpferischen Wesens und aus dessen Kraft heraus sich stetig weiter zu evolutionieren und wahres Wissen, wahre Liebe und zeitlos gültige Weisheit in sich zu erschaffen, womit er sich selbst, seine ihn belebende Schöpfungslebensenergie und somit die Gesamt-Schöpfung weiterentwickelt. Durch sein stetes, bewusstes Lernen trägt er jotahaft dazu bei, dass alles bis in die höchsten Schöpfungsformen und letztendlich bis hin zum SEIN-Absolutum in höhere Schwingungsebenen hinauf evolutioniert.
4. Ein Mensch im wahren Wortsinn bildet in sich grundlegend eine effektive Selbstliebe. Darauf aufbauend erschafft er im Bewusstsein und im Wissen, in allem mitzuleben und mizuexistieren, nach und nach die allesumfassende, unzerstörbare Liebe zur gesamten Schöpfungsnatur und zu allen darin eingeschlossenen Lebensformen und allem Existenten und kultiviert diese universelle Liebeform in sich unentwegt weiter.
5. Der tiefe Sinn des Menschseins ist im Begriff ‹OMEDAM› enthalten, was ‹Gesetz und Erfüller› bedeutet und gleichbedeutend damit ist, dass der Mensch die Gesetze der Schöpfung achtet und ihre Gebote erfüllt, die weise Handlungsempfehlungen und lebenspraktische Anleitungen sowie Wegweiser auf seinem Weg zum wahren Menschsein sind. Alles Nötige darüber ist in der ‹Lehre der Wahrheit, Lehre der Schöpfungsenergie, Lehre des Lebens› resp. Im ‹Kelch der Wahrheit› schriftlich festgehalten.
6. Wahre Menschen ergehen sich niemals in Streit, Hader, Händel, Aggressionen, Gewalt, Mord, Totschlag oder Krieg usw. und lassen sich nicht in Kriegsdienste einspannen, die von ausgearteten Staatsführern angeordnet werden, denn Krieg und rohe, selbstsüchtige und entmenschte Gewalt in jeder Hinsicht sind immer unlogisch, grausam, zerstörerisch und schöpfungswidrig, wodurch sich der Mensch den Pfad zum wahren Menschsein und zu seiner wahren Bestimmung versperrt.
7. Der wahre Mensch achtet und respektiert alles Leben und alle Mitmenschen als absolut gleichwertig, weil er weiss, dass jeder einzelne Mensch im Innersten einen Funken Schöpfungslebensenergie trägt, der dazu bestimmt ist, sich in unvorstellbar langen Zeiträumen durch die Belebung stets neuer Menschen mit jeweils immer neuen Persönlichkeiten bis zum Ziel, dem Einswerden mit der Schöpfung selbst, zu evolutionieren.
8. Dem wahren Menschen ist bewusst, dass die Entwicklung auch danach nicht stillstehen wird, weil auch die Schöpfung-Universalbewusstsein als unterste der 10 hoch 49 Schöpfungsformen, die jeweils in unendlicher Zahl existieren, sich selbst immerzu weiter und höher entwickeln muss, über für ihn unvorstellbar lange Zeiträume hinweg, um dereinst mit der höchsten der 7 Absolutum-Formen, dem SEIN-Absolutum zu verschmelzen, dessen Evolution ebenfalls in alle Endlosigkeit weitergehen wird.
9. Dem wahren Menschen ist dieses Wissen durch die ‹Lehre der Wahrheit, Lehre der Schöpfungsenergie, Lehre des Lebens› eigen, und die Gewissheit um seine hohe Bestimmung in ihm ist ihm Ansporn und Freude zugleich. Er weiss darum, dass er den Weg der Evolution seines Bewusstseins und seiner Schöpfungslebensenergie stets in seinem täglichen Leben zu gehen hat, denn des Menschen Evolution schreitet in vielen kleinen Schritten voran, die er zielstrebig und unter Begehung viele Fehler zu beschreiten hat, aus denen er aber lernt und dadurch weiter vorankommt.
10. Der wahre Mensch weiss darum, dass jede ernste Bemühung und jeder Erfolg auf seinem Weg zum wahren Menschsein seinem Bewusstsein resp. der ihn belebenden Schöpfungslebensenergie allgrosszeitlich als impulsmässige Energie erhalten bleibt. Daher pflegt er täglich die Werte des wahren Menschseins, wodurch aus vielen zuerst unscheinbaren Gedankensamen, Erkenntnissen und Ideen letztendlich der starke Baum der Persönlichkeit resp. des edlen Charakters eines wahren Menschen heranwächst.
11.
Schöpfungsenergielehre-Symbol ‹Menschlichkeit›
12. Ein wahrlicher Mensch richtet nicht über andere Menschen und erhebt sich nicht über deren Fehler, Schwächen und charakterliche Mängel. Wohl beobachtet er die Menschen und erkennt deren Fehler, doch dies in völlig neutraler Betrachtungsweise.
13. Er lernt draus für sich selbst, indem er sich prüft und erkennt, ob ihm die gleichen Fehler eigen sind, wonach er diese analysiert und neutralisiert. Er beobachtet also die Menschen, um sich selbst zu erkennen. Er richtet niemals über andere Menschen und schweigt über deren Fehler, sondern lernt aus diesen. Denn Fehler zu beheben, ist grundlegend immer die ureigene Angelegenheit und Aufgabe des einzelnen Menschen selbst.
14. Niemals stellt sich der wahre Mensch über einen anderen Menschen oder dünkt sich besser als ein anderer, denn er ist sich dessen gewahr, dass alle Menschen durch die schöpferisch-universelle Energie in Zeitlosigkeit und durch alle Räume der Schöpfung miteinander verbunden sind. Daher ist es so, dass der Mensch in Wahrheit über sich selbst spottet, wenn er andere Menschen hinterredet oder über sie lästert.
15. Der wahre Mensch ist der Schöpfung und der gesamten Natur gegenüber stets in Ehrwürdigkeit dankbar. Er weiss, dass das Innerste der Schöpfung für ihn als Mensch immer das unmessbare Geheimnis bleiben wird, so dass es ihm schädlich und evolutionshemmend ist, wenn er sich in einem Anflug von Grössenwahn dazu hinreissen lässt, das Geheimnis des innersten Wesens der Schöpfung lüften zu wollen. Daher übt er sich in Geduld und arbeitet in angemessener Bescheidenheit an seiner Evolution, die ihm selbst der höchste Lohn und Preis des Lebens ist.
16. Will der Mensch ein wahrer Mensch sein, dass muss er zuallererst sich selbst in allen Dingen der wahren Menschlichkeit belehren und seine Achtung, sein Denken, Fühlen, Sinnieren und Meditieren den Gesetzen des universellen Bewusstseins widmen, die von ihm verlangen, dass er in sich selbst die leuchtenden Werte des wahren Menschseins heranbildet, damit sie immer stärker und mächtiger in ihm erstrahlen.
17. Der wahre Mensch belehrt andere Menschen nur dann, wenn sie ihn um Rat und Hilfe bitten und wenn er sich selbst durch ein gewisses Mass an Wissen und Weisheit zur Belehrung befähigt hat. Dann gibt er dem anderen Menschen seine Hilfe bescheiden, sachlich und neutral sowie ohne jede Anwendung von unlogischer Gewalt oder Zwang. Der wahre Mensch offenbart dem suchenden Menschen nur die reine Wahrheit in neutraler, ratgebender, gütiger und dem Mitmenschen angemessener und verkraftbarer Form als Hilfe zur Selbsthilfe, wonach der hilfesuchende Mitmensch damit selbstverantwortlich weiterarbeiten und seinen Weg aus eigener Kraft weitergehen kann.
18. Wahrer Mensch sein beinhaltet, sich zurücknehmen und zuhören zu können, wenn andere Menschen etwas bewegt, dass sie gerne mitteilen wollen. Der wahre Mensch stellt sich niemals in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und heischt nicht nach Anerkennung, Lobhudelei und weltlichem Ruhm, weil das allesamt Unwerte sind, die die Evolution seines Bewusstseins hemmen.
19. Der wahre Mensch gibt nur etwas von seinem schöpferischen Wissen preis, wenn er danach gefragt wird oder wenn es nötig ist, einen Sachverhalt klarzustellen oder ein Unrecht etc. anzuprangern, das gegen die Menschlichkeit verstösst. Dann muss er oftmals harte, angriffige und deutliche Worte gebrauchen, die das Fehlverhalten eines Menschen schonungslos aufdecken, die aber niemals gegen dessen Wert als Mensch an sich gerichtet sind, denn der Mensch ist und bleibt als ein Teil der Schöpfung in seiner Würde immer unantastbar.
20. Der wahre Mensch achtet auf seine körperliche Gesundheit und vermeidet alles Extreme in Bezug auf seine Ernährung, die Pflege und den Erhalt seines Körpers. Er pflegt einen verbindenden Umgang mit anderen Menschen und der Natur. Er hegt und pflegt im Besonderen auch seine Gedanken und Gefühle in neutral-positiv-ausgeglichener Form und bleibt sich selbst und andern Menschen gegenüber immer neutral, womit er sein inneres Gleichgewicht wahrt, seine Gesundheit erhält und sein Leben verlängert, damit er so lange wie möglich bewusst evolutionieren kann.
21. Ein wahrer Mensch lebt in grosser Freude und Dankbarkeit darum, dass ihn ein Teilstück Schöpfungslebensenergie belebt, das die Schöpfung selbst geschaffen hat und das ihm und den nach ihm kommenden, von dieser Schöpfungslebensenergie belebten Menschen, die Evolution zum wahren Menschen ermöglicht. Er weiss, dass er für alles in seinem Leben selbst verantwortlich ist und dass es keinen Schöpfergott gibt, sondern nur die Schöpfung, das Universalbewusstsein allein, die alles erschaffen hat und weiter kreiert. Das Wissen darum macht ihn glücklich, froh und innerlich frei und lässt ihn jeden Tag bewusst als einen Feiertag im schöpferischen Sinne auf seinem individuellen Weg zum wahren Menschsein gestalten.
22. Der wahre Mensch pflegt und ergeht sich täglich in einer gesunden, neutralen und intentionalen Meditation resp. Versenkungs-Ergründung, um in sich selbst Ruhe zu finden, sein Bewusstsein und seine Psyche auszugleichen und um auf die schöpferischen Impulse aus seinem Innersten zu lauschen, die in den Tiefen seines Bewusstseins eingebettet sind. Durch die bewusste Beachtung und Pflege der schöpferischen Impulse und seiner Intuitionen und durch die bewusste Bildung hoher menschlicher Werte in sich beschreitet er den Pfad des wahren Menschseins.
23. Der wahre Mensch weiss darum, dass sein persönlicher Evolutionsweg auch mit seinem Tod nicht endet, denn im Todesleben verarbeitet die Schöpfungslebensenergie all sein bisher erarbeitetes Wissen, seine Weisheit und Liebe weiter zu höheren Werten. Die Quintessenz allen wahren Wissens, aller Weisheit und aller Liebe wird impulsmässig an das Unbewusste des nächstfolgenden, völlig neuen Menschen der Evolutionslinie der Schöpfungslebensenergie weitergegeben, womit die unterbruchlose Evolution der Schöpfungslebensenergie und des durch sie belebten Menschen durch die weisen Gesetze der Schöpfung allzeitlich und vollumfänglich bis zur Verschmelzung mit der Schöpfung und darüber hinaus bis zum SEIN-Absolutum gewährleistet ist.
Achim Wolf, Deutschland
16. August 2025
* Erschienen in der Sonderausgabe FIGU-Zeitzeichen Nr. 167