Antinatalismus und Überbevölkerung

Definition Wikipedia: Als Antinatalismus (lateinisch natalis, ‹zur Geburt gehörig›) werden Positionen bezeichnet, die sich für die freiwillige Kinderlosigkeit aussprechen. Es existieren zwei grundlegend unterschiedliche Formen des Antinatalismus: eine schon länger existierende Philosophie, die aus ethischen Gründen fordert, keine neuen Menschen hervorzubringen, sowie eine neuere politische Strömung, die sich aus verschiedenen Gründen zumeist dafür ausspricht, deutlich weniger neue Menschen hervorzubringen. Während Anhänger des ethischen Antinatalismus das Aussterben der Menschheit durch natale Enthaltsamkeit teilweise als erstrebenswert betrachten, wollen Anhänger des bevölkerungspolitischen Antinatalismus ganz im Gegenteil häufig das Überleben der Menschheit sichern und die Lebensbedingungen der Menschen verbessern. Der Antinatalismus wird gesellschaftlich überwiegend abgelehnt und seine Argumente bei der Familienplanung nicht berücksichtigt. In den letzten Jahren nahmen öffentliche Debatten und die Zahl der Befürworter allerdings stetig zu. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Antinatalismus)

Antinatalisten
Antinatalisten in New York City: https://www.facebook.com/StopHavingKidsMovement

Der ‹ethische› Antinatalismus

Der klassische Antinatalismus entspricht in seinem Kern einem Nihilismus in dem Sinne, dass das Leben des Menschen an und für sich für sinnlos gehalten wird, dass das Leben ein Jammertal voller Leiden sei, das nichts wirklich Sinnhaftes zu bieten habe und dass alles Glück nur reine Illusion sei. All das entspricht einem horrenden Unsinn, denn weder ist der Mensch aus einem nichtexistierenden Zufall entstanden, noch ist er nur das Produkt einer Laune der Natur, das nur auf dem Planeten Erde existiert und irgendwann wieder im Nichts verschwindet, wenn der Mensch sich aufgrund der katastrophalen Folgen seiner hirnrissigen Überbevölkerung selbst ausgerottet haben wird. Dem um die Natur- und Schöpfungsgesetze wissenden Menschen ist klar bewusst, dass der Mensch seine Existenz einer Ur-Idee der Schöpfung Universalbewusstsein verdankt und er die hohe Aufgabe hat, sich selbst und damit das grosse Ganze der Schöpfung immer weiter zu entwickeln und zu vervollkommnen, um damit seinen Teil zur Gesamtevolution der schöpferischen Grosseinheit beizusteuern. Das Leben ist wie alles in den 7 Universen resp. Raum-ZeitKontinuen der Schöpfung auf den Polen Positiv und Negativ aufgebaut, wodurch sich Tag und Nacht, männlich und weiblich, Freude und Leid, Lernen und Rückschritt, Liebe und Hass, Leben und Tod usw. immer ergänzen und zu einer Hypereinheit zusammenfügen, die den einzelnen Polen durch ihren kreativen, ergänzenden und im besten Falle harmonischen Zusammenschluss erst ihren tiefen Sinn verleiht. Ein in der Schöpfungsenergielehre bewanderter Mensch weiss, dass das physische Leben seiner aktuellen Persönlichkeit unweigerlich mit dem Sterben und dem Tod zu Ende geht und erlischt, dass aber die wirklich wichtige Essenz alles Gelernten, an Liebe, Wissen und wahrer Weisheit durch ein Schöpfungsgesetz erhalten bleibt und an den nachfolgenden, völlig neuen Menschen, der seine ihm eigene Schöpfungsenergie trägt, weitergegeben wird. Dies wird gesichert, indem der Gesamtbewusstseinblock des Menschen diese Essenz nach der Auflösung der alten Persönlichkeit und der Bildung eines neuen Bewusstseins im Unterbewusstsein der neuen Persönlichkeit verankert, damit diese genau an dem Punkt der Evolution weitermachen kann, an dem die Vorgängerpersönlichkeit ihr Leben beendet hat.

SEL-Symbol Evolution
Schöpfungsenergielehre-Symbol ‹Evolution›

Alles beruht also keineswegs auf Zufall oder Chaos, sondern auf den bis ins Kleinste durchdachten und fein ausgeklügelten Gesetzmässigkeiten der Schöpfung, durch die alles wohlgeordnet und intelligent funktioniert. Nur der Mensch selbst will oder kann das aufgrund seiner wirren Gedanken und Gefühle, wegen seiner krankhaft ausgearteten Religionen und Philosophien und seiner naturentfremdeten Lebensweise nicht begreifen und hat das bewusste Sich-Einfügen in die Schöpfungsordnung in der grossen Masse der Menschen seit Jahrtausenden vergessen und verlernt. Das von vielen Antinatalisten herbeigesehnte Aussterben der Menschheit würde dem schöpferisch-natürlichen Sinn und Zweck des menschlichen Daseins widersprechen und die ursprüngliche Bestimmung der Erdenmenschheit sabotieren, denn als OMEDAM soll auch der Mensch der Erde nach den Gesetzen und Geboten der Schöpfung leben, diese erfüllen und sich auf dem Weg dahin stetig weiter evolutionieren. Der sogenannte ‹ethische› Antinatalismus ist demnach ganz offensichtlich eine Form von krassem Materialismus, Fatalismus und Nihilismus und hat mit der Wirklichkeit und Wahrheit des Seins und SEINS der schöpferischen Existenz ebensowenig gemein wie mit wahrer Ethik als philosophische Disziplin oder Lehre, die das sittliche Verhalten des Menschen zum Gegenstand hat.

Der ‹bevölkerungspolitische› Antinatalismus

In der aktuellen Situation auf unserem Heimatplaneten Erde ist ein praktizierender Antinatalismus aus bevölkerungsrelevanten Motiven heraus eine gute Entscheidung, die im Prinzip als mehrjähriger, globaler Geburtenstopp mit nachfolgenden Geburtenregelungen eine dringliche Aufgabe aller Regierungen wäre, um noch die katastrophalsten Folgen der erdenmenschlichen Überbevölkerung zu vermeiden resp. abzuschwächen. Da die Verantwortlichen in jeder Beziehung versagt und alle Warnungen hierzu in den Wind geschlagen haben, müssen verantwortungsbewusste Menschen ihr Bestes selbst tun, was bedeutet, möglichst wenig Nachkommen zu haben oder – was noch besser ist – auf Kinder ganz zu verzichten, um ihren individuellen Beitrag gegen die Überbevölkerung zu leisten. Dass diese Motive und die Argumente der Antinatalisten für einen Bevölkerungsrückgang von der Gesellschaft und der Politik überwiegend abgelehnt werden, ist nichts anderes als ein Verbrechen gegen die Menschheit, den Planeten und seine Biosphäre, denn die Überbevölkerung ist neben der Blindheit und Gleichgültigkeit des Erdenmenschen für die Schöpfung und der krankhaft in ihren Gehirnen verankerten Gotteswahngläubigkeit eine krasse Form der Verantwortungslosigkeit, die den eigenen Untergang immens forciert, wenn dem nicht durch rigorose Geburtenregelungen und einen globalen Geburtenstopp entgegengesteuert wird.

Kampf der Überbevölkerung

Daher ist der Wunsch, aus Rücksicht auf die Umwelt auf Kinder zu verzichten, ein anerkennenswerter Entschluss und zeugt von der bewussten Verantwortung dieser Menschen für alles Leben. Wenn Antagonisten nun behaupten, die Menschheit würde aussterben, wenn nicht weiter viele Kinder gezeugt würden, dann ist das nichts anderes als eine selten dämliche, wirklichkeitsfremde und moralisch verkommene Ansicht, denn das Bevölkerungswachstum galoppiert ungehemmt weiter und wird erst dann enden, wenn entweder der Mensch wider Erwarten endlich vernünftig wird und seinen karnickelgleichen Vermehrungswahn stoppt oder aber, wenn Naturkatastrophen, Seuchen, Kriege, Bürgerkriege und Hungersnöte die Erdenmenschheit gnadenlos dezimieren werden, was er dann selbst verschuldet, weil er die Naturgesetze und die Kausalität zu seinem eigenen horrenden und tödlichen Nachteil missachtet und herausfordert.
Achim Wolf, Deutschland