Die Überbevölkerung stoppen, bevor wir 10 Milliarden Menschen auf der Erde erreichen - Stopping overpopulation before we reach 10 billion people on Earth
Pascal Costa | TEDxMeritAcademy

Video: https://www.youtube.com/watch?v=pNsQwZaTw1Q
Erklärung zum Video vom 16. Februar 2018
Überbevölkerung ist ein großes Problem. Wir haben zu viele Menschen, und aufgrund unseres immensen Wachstums im letzten Jahrhundert stehen wir vor neuen Problemen. Aufgrund der Überbevölkerung haben wir rücksichtslos schmutzige Energie produziert und fruchtbares Land zerstört, um die Bedürfnisse unserer ständig wachsenden Bevölkerung zu befriedigen. Wälder wurden abgeholzt, um Platz für Ackerland zu schaffen und Holz zu produzieren. Wir haben natürliche Ressourcen wie Boden, Wasser, Mineralien, Öl und Kohle ausgebeutet, weil wir von ihnen abhängig geworden sind. Infolge unseres Bevölkerungswachstums und der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen haben wir 130 Säugetierarten ausgerottet und 250 Arten gefährdet. Heute sind etwa 1000 Arten bedroht. Durch die Überbevölkerung haben wir die Umweltverschmutzung, den Konsum und die Verschlechterung der Bodenqualität erhöht. Es gibt einen einfachen Weg, die Weltbevölkerung zu reduzieren, und ich werde Ihnen meine Idee vorstellen. Pascal Costa gründete „Preventing OverPopulation“, eine gemeinnützige Organisation, die Menschen im gebärfähigen Alter darüber aufklärt, wie sich ihre Entscheidung, Kinder zu bekommen, direkt auf die Welt auswirkt. Sie hat ihr Projekt auf dem Earth Day Santa Cruz Festival vorgestellt und wurde von Earth Watch Radio interviewt. Pascal hat kürzlich die High School abgeschlossen und plant, sich auch im College weiterhin für Bevölkerungskontrolle einzusetzen. Dieser Vortrag wurde im Rahmen einer TEDx-Veranstaltung gehalten, die das Format der TED-Konferenzen nutzt, aber unabhängig von einer lokalen Gemeinschaft organisiert wird. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.ted.com/tedx.
Explanation regarding the video dated February 16, 2018 - Original in Englisch:
Overpopulation is a huge problem. We have too many people, & because of our immense growth experienced in the last century, we are experiencing new problems. Because of overpopulation, we have recklessly produced dirty energy & destroyed fertile land to meet the needs of our ever-expanding population. Forests have been decimated in order to make room for farmland & to produce lumber. We have exploited natural resources such as soil, water minerals, oil, & coal because we have grown dependent on them. As a result of our growing numbers & exploitation of natural resources, we have caused the extinction of 130 mammal species, & have endangered 250 species. Today, about 1000 species are now threatened. Through overpopulation, we have increased pollution, consumption, & the deterioration of land. There’s a simple way to reduce the world’s population & I’ll share my idea with you. Pascal Costa founded Preventing OverPopulation, a non-profit organization that educates child-bearing people about how their decisions to have children directly affect the world. She has presented her project at the Earth Day Santa Cruz festival and she was interviewed on Earth Watch Radio. Pascal recently graduated from high school and plans to continue to advocate for population control in college. This talk was given at a TEDx event using the TED conference format but independently organized by a local community. Learn more at https://www.ted.com/tedx
Kommentar von Steven Earl Salmony am 1. Februar 2026
Wir leiden unter einer tiefgreifenden kognitiven Diskrepanz: Wir haben die Realität der endlichen Biosphäre durch die Fiktion des unendlichen Marktes ersetzt. Unsere Wirtschaftsmodelle, die auf Abstraktionen von ständigem Wachstum und Nachfrage basieren, behandeln Lebensmittel als abhängige Variable – als Ware, die skaliert werden muss, um die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Die Ökologie und die Populationsbiologie zeigen jedoch das Gegenteil: Lebensmittel sind die unabhängige Variable, der wichtigste Hebel für die Tragfähigkeit. Wie Hopfenberg (2003) gezeigt hat und wie bei nicht-menschlichen Arten festgestellt wurde, ist die Populationsgröße eine Funktion der Verfügbarkeit von Nahrung. Indem wir das System mit fossilen Brennstoffen überflutet haben, haben wir zwei Jahrhunderte lang Öl ins Feuer der menschlichen Bevölkerung gegossen und damit einen Teufelskreis geschaffen. Mehr Nahrung ermöglicht es mehr Menschen zu leben; mehr Menschen werden dann als Grund angeführt, noch mehr Nahrung zu produzieren. Wir lösen das Hungerproblem nicht, sondern schüren das Feuer und sorgen dafür, dass die absolute Zahl der Bedürftigen mit der wachsenden Grundbevölkerung zunimmt (Salmony, 2004, 2006, 2021, 2022, 2023, 2026).
Original in Englisch:
We suffer from a profound cognitive disconnect: we have replaced the reality of the finite biosphere with the fiction of the infinite marketplace. Our economic models, built on abstractions of perpetual growth and demand, treat food as a dependent variable—a commodity that must scale to meet human wants. Ecology and population biology reveal the opposite truth: food is the independent variable, the primary lever of carrying capacity. As demonstrated by Hopfenberg (2003) and established in non-human species, population size is a function of food availability. By flooding the system with fossil-fuel-powered abundance, we have poured accelerant on the human population for two centuries, creating a vicious positive feedback loop. More food allows more people to live; more people are then cited as the reason to produce even more food. We are not solving hunger; we are feeding the fire, ensuring the absolute number of the vulnerable grows with the swelling base population (Salmony, 2004, 2006, 2021, 2022, 2023, 2026).
Quelle / Source: https://www.facebook.com/achim.josef.wolf/posts/pfbid0KB9pR6fCq14NA2QKNdM7YgJ7kfLwgWcjtDD2z7FFK6GX5F6GXoCdDNYBjNRd4FG2l?comment_id=2657325107984304&reply_comment_id=2414657082324953¬if_id=1770243519519664¬if_t=comment_mention&ref=notif
Erlaubnis zur Wiederveröffentlichung von Steven Salmony erteilt am 5. Februar 2026
Zusammengestellt von Achim Wolf, Deutschland
* Veröffentlicht in der Sonderausgabe FIGU-Zeitzeichen Nr. 189
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