Verbünde dich mit der Schöpfungsenergie in dir
Angst ist kein guter Ratgeber, aber Neutralität und Zuversicht sind es
von Achim Wolf, Deutschland
Wie alles im Bewusstsein des Menschen, beruhen auch Angst und Furcht ursächlich auf den Gedanken und ihrer Macht. Angstgefühle lassen sich oft nicht auf greifbare Fakten, aktuelle Bedrohungen, unmittelbare Angriffe oder reale Gefahren zurückführen, sondern haben ihren Ursprung in reinen Vorstellungen, Phantasien, Projektionen und negativen Erwartungen hinsichtlich möglicherweise bevorstehender Ereignisse und zukünftiger Geschehen. Angst entsteht auch aus Einbildungen und antrainierten Gedankenmustern, für die jeder Mensch selbst verantwortlich zeichnet. Selbst wenn aus verlässlicher Quelle Informationen über die Zukunft vorliegen, die unerfreulich sind, was nützt es dann dem Menschen, wenn er damit hadert, Angst und Furcht in sich heranbildet und seine innere Freiheit in Ketten legt, seinen Wahrnehmungshorizont einengt, blind für das Positive wird und seine Tatkraft lähmt? Nichts, denn mit der Macht seiner Gedanken bestimmt er allein und niemand sonst seine daraus hervorgehenden Gefühle, Empfindungen und Emotionen. Wenn der Mensch seine Gedanken an negative, fiktive oder möglicherweise reale Bedrohungen nicht länger nährt, dann können sie auch keine Kraft entwickeln, machen ihm somit nicht mehr heiss und lassen ihn buchstäblich kalt und er wird entspannt und gelassen. Immer wieder hören wir von einem uns nahestehenden oder über einen uns bekannten Menschen, dass er vor diesem oder jenem denkbaren Geschehen Angst hat oder sich vor einem Ereignis fürchtet, das ihm womöglich droht. Nicht selten finden wir das verwunderlich, wenn wir diesen Menschen mit unserem neutralen Blick von aussen so einschätzen, dass er sich mit Sicherheit keine Sorgen machen muss, weil er durch seinen Charakter, seine Denkweise, seinen Verstand und seine Vernunft sowie durch seinen fundamentalen Bewusstseins- und Wesenskern durch sich selbst und in sich selbst geschützt ist und kein objektiver Grund vorliegt, sich Sorgen zu machen. Genauso sollten wir auch auf uns selbst blicken, nämlich neutral, mit Abstand zum eigenen Ich, gleichzeitig mit einem Ur-Vertrauen in unsere Fähigkeiten und im Wissen um die Allmacht der Schöpfungsenergie, die unserem Bewusstsein ihre Kraft gibt. Wir sollen stetig um unsere Kraft wissen und sie folgerichtig und schöpfungskonform im Einklang mit dem Guten, Nützlichen, Schönen und Liebevollen in uns selbst zum eigenen Wohlergehen nutzen.
Positiv und Negativ sind die zwei grundlegenden Pole der Schöpfung und somit auch des menschlichen Lebens. Von aussen wird zwangsläufig vieles an Herausforderungen, individuellen Prüfungen und Dingen des Weltgeschehens an uns herangetragen, denen wir nicht ausweichen können und die wir nur meistern und bewältigen können, wenn wir damit grundsätzlich neutral umgehen, mit Zuversicht, Verstand und Vernunft und mit einem neutralen Abstand an die Lösung der Probleme herangehen. Warum sollten wir uns noch zusätzlich und völlig unnötig mit selbsterzeugen Sorgen, Befürchtungen, Illusionen und Angstgebilden belasten, anstatt unsere Kraft und Energie auf das Positive, Ausgeglichene, Gute und Aufbauende zu richten? Die Lebenszeit ist kurz, und sie damit zu verschwenden, wäre töricht. Der richtige Umgang mit realen, von aussen kommenden oder fiktiven, rein selbst geschaffenen Bedrohungen und nebulösen Gefühlen der Gefahr ist eine neutrale Haltung und Herangehensweise, verbunden mit grundlegender Zuversicht und Vertrauen dem Leben und seiner Kraft gegenüber, die da ist die in endloser Dauer existierende Kraft der belebenden Schöpfungsenergie und der evolutiven Schöpfungslebensenergie in jedem Menschen.

An dieser Stelle denke ich an die Aussagen von unheilbar kranken Menschen, die sich mit der Tatsache des Sterbens und des unausweichlichen Todes konfrontiert sahen und dazu befragt wurden, was sie in der Rückschau auf ihr Leben anders gemacht hätten. Bei allen Sterbenskranken war die Kernaussage, dass sie sich viel zu viele negative Gedanken gemacht und ihre Energie oftmals zum Erzeugen von Sorgen, Furcht und Angst verbraucht hätten. Dass es besser gewesen wäre, das Leben bewusst und freudig zu geniessen, den Blick voller Zuversicht und Lebensfreude nach vorne zu richten, den Augenblick zu geniessen und stets frohgelaunt und dankbar dem Leben gegenüber zu sein. Dass es wichtig ist, liebevoll zu den Menschen und in sich selbst glücklich und zufrieden zu sein. Daraus können wir etwas sehr Wichtiges lernen: Wir sollten uns bewusst machen, dass jede Sekunde und jeder Tag des Lebens ein Geschenk ist und wir die uns gegebene Zeit mit dem Schönen, Aufbauenden, Nützlichen, Mitfühlsamen und Liebevollen ausfüllen sollten, und dies vordringlich und in erster Linie uns selbst gegenüber. Denn im guten und faktischen Sinne ist sich jeder Mensch selbst der Nächste, was nicht heisst, dass er egoistisch sein soll, sondern dass er nur dann wirklich liebend, wissend und weise sein resp. werden kann, wenn er sich selbst gut behandelt, wenn er seine Gedanken positiv-neutral-ausgeglichen, zuversichtlich und froh hegt und pflegt. Dadurch bringt sich der Mensch selbst aufrichtige Liebe entgegen und hüllt sich selbst in die wärmende Geborgenheit seiner inneren Sonne, die er kraft seiner Gedanken selbst speist. Er weiss darum, dass die Gesetze des Universalbewusstseins und die Liebe der Schöpfung auch in ihm wirken und er allgrosszeitlich in allem mitlebt, mitschwingt und höher evolutioniert. Alles ist Schwingung und Resonanz, und weil die Macht der Gedanken unfehlbar ist, erntet der Mensch Frohsein, Reichtum, Fülle, Freude, Liebe und Glück und alles, was er sich an inneren Werten wünscht, wenn er gleichgerichtete Gedanken in sich erschafft und pflegt. Hierzu zwei passende Affirmationen resp. Meditationssätze von BEAM:
«Wahrheitlich sind meine Gedanken meine Macht des Bewusstseins und des Unterbewusstseins und ich verbünde mich in jeder Sekunde mit ihr.»
«In mir walten Freundlichkeit, Mitgefühl, Güte und Liebe, und diese Werte erfüllen mich rundum und machen mich friedlich, gelassen, harmonisch und lassen mich glücklich sein.»
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