Die ‹Stille Revolution› der Selbsterkenntnis

Wahre Revolutionen im Sinne der Schöpfungsenergielehre zeichnen sich nicht durch lautstarke Umstürze, Bürgerkriege, Gewalt, Hass, Anarchie, Mord, Totschlag, Vergewaltigung und ausgeartete Bösartigkeiten aus. Sie sind ein stiller, innerer Kampf im Bewusstsein und in den Gedanken und Gefühlen des einzelnen Menschen, der sich schonungslos, offen und ehrlich mit allen seinen psychischen Regungen, Charaktereigenschaften, Wesenszügen, geheimen Wünschen, Begierden und Abgründen konfrontiert, die ihm mehr oder weniger bewusst sind, die er aber allzu gerne verdrängt und die er sich meist in ihrer ganzen Konsequenz und Tragweite nicht voll und ganz eingestehen will. Das darum, weil er ein realitätsfremdes Bild von sich in Form eines Wunschdenkens und vor sich herträgt, mit dem er sich vorgaukelt, besser, anständiger, intelligenter und insgesamt charakterlich integrerer zu sein als es den Tatsachen entspricht und wodurch er sich oftmals glaubenswahnmässig den Mitmenschen überlegen dünkt, womit er sich aber selbst belügt und betrügt.

Schöpfungsenergielehre-Symbol SELBSTERKENNTNIS
Schöpfungsenergielehre-Symbol ‹Selbsterkenntnis›


Bei der vollumfänglich ehrlichen Selbsterkenntnis geht es nicht darum, sich in irgendeiner Art und Weise selbst zu verurteilen, sich schuldig zu fühlen, sich Vorwürfe zu machen und sich psychisch ob seiner Fehler und Schwächen zu martern, sondern um die völlig neutrale Rein-Beobachtung der eigenen unwertigen Gedanken, Gefühle, Regungen, Wünsche, Begierden, Eitelkeiten, Aggressionen, Abneigungen usw., von Selbstüberschätzung und Selbstüberhebung, von Zorn, Wut, Ungeduld, Jähzorn, Lust, Gier, Arbeitsunlust, Faulheit usw. usf., die den Block des Negativen in seinem Mentalblock bilden. Zum Mentalblock gehören andererseits aber auch die wünschenswerten, guten Eigenschaften, Charakterzüge, Wünsche, Hoffnungen, Gedanken, Gefühle, Empfindungen, Sehnsüchte usw. als Gegenpol des Negativen in Form von Liebe, Zuneigung, Freundschaft, Familiensinn, ehrlicher Wissbegierde, Freude, Frieden, Freiheit und Harmonie in sich selbst und mit der ganzen Umwelt der Mitmenschen, der Natur und mit allem Existenten in der Schöpfung
Das Reinbeobachten des eigenen Inneren kann beispielsweise geübt werden, indem sich der Mensch ruhig auf einen Stuhl setzt, die Augen schliesst und still in sich hineinhorcht resp. hineinschaut. Dabei beobachtet er einfach, was in ihm vorhanden ist, was an Gedanken, Gefühlen und allen sonstigen Regungen, Wünschen, Begierden, Empfindungen – egal welcher Art und Form – in ihm hochsteigen, ohne diese irgendwie zu bewerten, also einfach als gegebene Dinge und Tatsachen der Wirklichkeit, die in ihm momentan einfach vorhanden und existent sind. Auch die wahrscheinlich gleichzeitig aufsteigenden Widersachergedanken und Widersachergefühle, die sich in ihm regen und gegen das neutrale, wertfreie und objektive Beobachten der inneren, negativen Kräfte Amok laufen wollen, soll der Mensch dann einfach zur Kenntnis nehmen und diese mit neutraler Distanz ebenfalls reinbeobachten und registrieren, so wie sie jeweils gegeben sind. Wird diese Übung regelmässig und so oft es geht durchgeführt, dann stellt sich mehr und mehr ein Klarblick und Klar-Erkennen auf das eigenen Innere ein und löst einen Prozess der Selbsterkenntnis aus, dem der Mensch sich mutig und offen stellen sollte. Die damit einhergehenden Schmerzen psychischer Art sollte er dankbar akzeptieren, denn sie sind vergleichbar mit einer Art von Geburtswehen auf dem Weg zum wahren Menschsein, die zwar schmerzlich in vielerlei Beziehung, aber doch gut und naturgegeben sind, weil sie ein Zeichen dafür sind, dass der Mensch sich wirklich und tatsächlich dem Weg der offenen, ehrlichen und schonungslosen Selbsterkenntnis stellt, womit er sich selbst mit einem grossen Schritt der Eigenevolution hin zum wahren Menschsein belohnt. Und das wiegt wertvoller als alle vorstellbaren materiellen Schätze zusammengenommen, denn damit geht der Mensch den Weg der Selbstverwirklichung, der zur wahren inneren Freiheit führt, die ihn in wahrer innerer Freude vor Glück und Dankbarkeit gegenüber der Schöpfung und ihren in ihm waltenden Gesetzmässigkeiten innerlich jauchzen und frohlocken lässt.

Schöpfungsenergielehre-Symbol SELBSTVERWIRKLICHUNG
Schöpfungsenergielehre-Symbol ‹Selbstverwirklichung›

 

Die Menschen der plejarischen Föderation konnten dieses Ziel des wahren Menschseins vor ca. 52.000 Jahren mithilfe der auf einer Bestimmung von Nokodemion beruhenden Kugelgebilde-Bibliothek erreichen, das ihnen mithilfe von Schwingungen alles in ihnen schlummernde Böse und Ausgeartete schmerzhaft bewusstmachte, wonach sich jeder einzelne Mensch dem inneren Kampf der Selbsterkenntnis und inneren Umformung stellen konnte und wodurch die Plejaren schlussendlich den Weg zur wahren inneren Freiheit und zu einem wahren kollektiven Frieden fanden. Mehr dazu findet der interessierte Leser im 728. Kontakt vom 30. November 2019.
Nur wenn auch jeder einzelne Mensch der Erde endlich alle Arten und Formen von Wahngläubigkeit, Einbildungen, Gottes- und Religionsgläubigkeit usw. ablegt und durch ehrliche Selbsterkenntnis und eigenmotivierte innere Umformung sich zum wahren Menschen macht, schafft er  wahre Freiheit in seinem Inneren, wodurch der gesamten Menschheit der Erde der Pfad zu einem umfassenden, erdenweiten und kollektiven Frieden geebnet wird.

Möge das damals auf den plejarischen Welten Geschehene allen Erdenmenschen als Vorbild dienen und zugleich jedem einzelnen Menschen ein Anreiz im Hier und Jetzt sein, es den Plejaren gleichzutun, um sein Bewusstsein, seine Psyche, seine ganze Persönlichkeit und damit den gesamten Mentalblock in eigener Initiative zur Ausgeglichenen umzuformen, wie es Ptaah beim 721. Kontakt am 14. Juni 2019 beschrieben hat.  

Auszug aus dem 721. Kontakt vom Freitag, 14. Juni 2019, 21.48 Uhr

Ptaah: Auch bei uns waren zu sehr frühen Zeiten verschiedene religiöse Wahnglaubensformen bei allen Völkern verbreitet, wodurch auf allen unseren Welten schlimmste Ausartungen und Übel ebenso zur Tagesordnung gehörten wie auch bösartige Kriege und Terror aller erdenklichen Art, wobei Religionskriege ebenso unvermeidlich waren wie auch Politkriege und reine Hasskriege usw. All das endete erst vor wenig mehr als 52 000 Jahren, als sich das ergab, was ich dir bereits bei einem Gespräch erklärt habe, nämlich das Ganze, das sich mit dem alles Böse, Falsche und Ausgeartete usw. besänftigenden Moment zugetragen hat. Das eben, als das grosse metallene Kugelgebilde bei jeder unserer Welten während 32 Tagen alle Bevölkerungen derart durch Schwingungen beeinflusst hat, dass jedem einzelnen Menschen seine gesamte ausgeartete Gedanken-Gefühls-Psychewelt klar und bewusst wurde. Dadurch wurde sich jede einzelne Person erschreckend bewusst, was in ihrem Charakter und Sinnen und Trachten alles an Fehlhaftem und Falschem, an Bösem, Widerlichem und Ausgeartetem lauerte, moderte und jederzeit durch eine kleinste Bagatelle unkontrolliert zum Ausbruch kommen konnte, das durch den religiösen Glaubenswahn dauernd unterdrückt wurde, jedoch immer im Untergrund lauerte und bei jeder möglichen negativen Regung durchbrach und Unheil anrichtete. Diese bittere Erkenntnis führte jeden einzelnen Menschen dazu, die persönliche Gedanken-Gefühls-Psychewelt zu studieren und diese nach eigenem Ermessen und freien Willen in eine positive Ausgeglichenheit umzuformen, was jedoch nur dadurch möglich wurde, indem der religiöse Glaubenswahn aufgelöst und nichtig wurde. Doch allein bis diese Erkenntnis durchdrang, dauerte es lange, wonach es noch weiterer langer Zeiträume bedurfte, um sich vom Glaubenswahn zu befreien. Letztendlich dauerte es für jeden einzelnen Menschen, je nach Persönlichkeit, zwischen drei und elf Jahre, um den notwendigen Wandel durchzuführen. Und tatsächlich war es für keinen Menschen leicht, sich von seinem religiösen Glauben zu lösen, folglich manche Personen schwere Kämpfe mit sich selbst auszufechten hatten, was manche nicht bis zuletzt durchzustehen vermochten und deshalb ihrem Leben selbst ein Ende setzten, wie unsere Chroniken überliefern. Letztendlich jedoch vermochten alle, die stark genug waren, alles zu überstehen und durch eigene mühsame Anstrengungen den Wandel durchzuführen und zu gewinnen. Das war vor mehr als 52 000 Jahren, und seither sind wir Plejaren glaubensfrei, kennen keine Religionen, keine Sekten und keine Gläubigkeit mehr und sind völlig frei davon. Und das gibt uns Plejaren seither die Freiheit, ohne Wahnglauben an eine Bestimmung durch eine Gottheit, in jeder Beziehung alles und jedes selbst zu bestimmen und zu richten, uns in jeder Art und Weise in Frieden und Harmonie untereinander und miteinander zu bewegen, miteinander zu kommunizieren, zu arbeiten und gemäss dem Ganzen in menschenwürdiger Weise entsprechend zu leben.

Achim Wolf, Deutschland

* Erschienen im FIGU-Zeitzeichen Sonderausgabe Nr. 106, 2. März 2024